Rastede - Nach dem ersten Schock brandete der Jubel mit rund einem Monat Verspätung doch noch bei den Fußballern des FC Rastede II auf. Die Löwen hatten zwar das Aufstiegs-Relegationsspiel gegen den TuS Obenstrohe II verloren, dürfen nun aber dennoch in der Kreisliga antreten. Die Rasteder profitierten von dem Rückzug der zweiten Mannschaft des VfB Oldenburg. Somit durfte der SVE Wiefelstede weiter in der Bezirksliga antreten und die Löwen konnten den freien Platz in der Kreisliga des Nachbarn übernehmen.

„Alle freuen sich auf die neue Saison. Wir wissen aber, dass jedes Spiel für uns eine schwierige Aufgabe wird“, sagt FC-Trainer Sascha Gollenstede vor der Auftaktpartie an diesem Mittwoch um 20 Uhr bei Eintracht SV Nordenham. Das Ziel sei der Nicht-Abstieg, betont Gollenstede: „Und wir sind guter Dinge, dass wir das auch hinbekommen können.“

Die Kreisliga ist für die zweite Rasteder Mannschaft kein unbekanntes Terrain. In der Saison 2016/2017 trat die Löwen-Reserve noch in der Kreisliga an, fiel dann mit Platz 12 aber im Rahmen der Kreiszusammenlegung und der neu geplanten Fusionsliga aus dem Raster. „Die Liga ist jetzt auf jeden Fall stärker als noch vor zwei Jahren“, ist sich Gollenstede sicher.

Nicht ganz zufrieden war der Coach mit der Vorbereitung. Erst in der letzten Woche hatte er seinen Kader erstmals komplett zusammen. „Wir werden in allen Spielen am Limit laufen müssen, um zu bestehen“, gibt Gollenstede vor, der seinen Kader aus der Vorsaison mit sieben Neuen breiter aufstellen konnte.

Wichtig dürfte es zudem werden, dass die Rasteder ihre Auswärtsschwäche aus der Vorsaison abstellen. „Daran müssen wir arbeiten, sonst könnte es eng werden“, warnt der Trainer vor dem Auftakt.