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Gesundheit Triathlon-Mekka im Rasteder Schlosspark

Rastede - 1000 Quadratmeter Trainingsfläche, 100 neue Trainingsräder, Stepper, ein Functional Turm, ein eigenes Triathlon-Zelt, eine Sauna-Landschaft, Yoga, Sportkurse und frisch zubereitetes Essen – was nach einer Art Boot-Camp oder Mekka für Super-Sportler klingt, entsteht derzeit auf dem Turnierplatz im Rasteder Schlosspark. Denn hier steigt von Freitag, 25. August, bis Sonntag, 27. August, das erste Tri-Sport-Festival – weltweit einmalig wie Manja Jenzig erklärt. Sie steht als eine der Mitorganisatoren vom MTC UG Oldenburg seit Montag auf dem Platz und unterstützt das Aufbauteam.

Drei Sportarten

Das Event ist als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements angelegt, rund 50 Unternehmen aus der Region beteiligen sich, 2000 Menschen sind laut Jenzig angemeldet. Wie der Name Tri-Sport es bereits erahnen lässt, sollen die Teilnehmer die Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen absolvieren. „Jeder kann die Distanzen selber auswählen. Die Sportler können auch eine Bahn schwimmen, kurz aufs Rad steigen und eine Runde um den Ellernteich walken. Wir wollen den Zwang rausnehmen“, so Jenzig. Denn beim Sport und insbesondere beim betrieblichen Sport ginge es nicht um Höchstleistungen, sondern um Spaß, das Miteinander und Entspannung. „Es geht darum: Wie fühlt sich ein Triathlon an und dass die Teilnehmer sagen können: ’Wir haben einen Triathlon geschafft’“, erläutert die Assistentin von Hauptorganisator Ralf Butzin. Eine Anmeldung sei jederzeit, auch noch vor Ort, möglich.

Das Programm startet am Freitag und Sonntag um 12 Uhr, bis 20 Uhr geht es auf dem Rasteder Turnierplatz sportlich zu. Ab 20.30 Uhr soll es an diesen beiden Tagen ein Open-Air-Kino auf dem Platz geben. Am Samstag fällt der Startschuss bereits um 8 Uhr. Abends soll ab 22 Uhr bei einer großen Sommerparty mit Reggae-Musik und den Housedestroyern der Muskelkater aus den müden Gliedern getanzt werden.

Geschwommen wird im Freibad, aufs Fahrrad geht es in einer extra Pagode und gelaufen wird um den Ellerteich. Entspannt werden kann in einem Sauna-Fass oder bei Massagen in einer aufgebauten Wellness-Landschaft, die sich ebenfalls in einer Pagode befindet. Für zusätzliche Wellness-Angebote steht ein Shuttle zum Olantis nach Oldenburg bereit. Und auch abseits der drei Sportarten bieten sich im Rasteder Schlosspark zahlreiche Sport-Alternativen: Clubjoy aus Bremen bietet 28 Kurse, 17 Angebote können beim Home of Yoga aus Rastede probiert werden, die National Cycling Academy ist mit 56 Kursen dabei – weitere Angebote ergänzen die Möglichkeiten des 1000 Quadratmeter großen Zeltes, in dem nicht nur Spinning sondern auch weitere Sport- und Fitnessübungen an Geräten getestet werden können.

Und auch die beteiligten Unternehmen präsentieren sich auf dem Rasteder Turnierplatz – entweder werben sie um Auszubildende, verlosen Fahrräder oder bieten ihren Mitarbeitern in der Pagode einen Treffpunkt während des Festivals, erzählt Manja Jenzig.

24-Stunden-Cycling

Dass das Festival nun in Rastede stattfindet, ist indes kein Zufall. Die „Vorgänger-Veranstaltung“, ebenfalls organisiert vom MTC UG Oldenburg, war ein 24-Stunden-Spinning, das ebenfalls im Rahmen des betrieblichen Gesundheitssports organisiert wurde. „Aber nicht alle Mitarbeiter mögen das Radfahren. Deswegen wurden wir auch von den Firmen gebeten, mal etwas Neues zu organisieren“, erläutert Jenzig. Und da das VW Autohaus in Oldenburg, in dem sonst auf dem Fahrrad gestrampelt wurde, für eine solche Großveranstaltung zu klein geworden wäre, sind die Veranstalter um Ralf Butzin eben nach Rastede „ausgewandert“.

Die sportliche Veranstaltung unterstützt das Projekt „Baumhaus“. Das 2005 von Eltern und einer Pädagogin gegründete Baumhaus hat es sich zur Aufgabe gemacht Wohn- und Arbeitsplätzen für Menschen mit Beeinträchtigungen aufzubauen. „Unser Ziel ist es, fünfstellig zu spenden“, hofft Manja Jenzig. Dieses Ziel soll auch mit vielen Tagesbesuchern erreicht werden.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland
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