RASTEDE - RASTEDE/WM - Einer der ältesten Rasteder Kegelclubs feierte am Dienstag Abend seinen 80. Geburtstag. „Kameradschaft“ nennt sich der Club, deren Mitglieder nicht nur den Sport auf der Bahn pflegen, sondern auch die Gemeinschaft. So gehören neben den regelmäßigen Kegelabenden im „Hof von Oldenburg“ auch die Fahrten zum festen Programm des Clubs. So waren schon der Harz und der Solling, das Sauerland und die Ostseeküste Ziele, aber auch Berlin, Kopenhagen, Stettin und die Niederlande.
Die „Kameradschaft“ zeichnet sich auch durch Beständigkeit aus. So war der erste „Kegelvater“, nämlich Wilhelm Radau, 40 Jahre lang im Amt, und sein Nachfolger steht ihm in nichts nach. Denn auch Georg Rohde steht inzwischen seit 40 Jahren an der Spitze der Kameradschaft, wenngleich er auch noch nicht so lange im Verein kegelt wie Hans Willers – der ist bereits seit 48 Jahren Kameradschaftsmitglied.
Im „Hof von Oldenburg“ wurde der Club 1926 unter dem Namen „Frontheil“ gegründet; in den 30-er Jahren erhielt er seinen heutigen Namen. In verschiedenen Gaststätten wurde gekegelt, im „Brinker Hof“, im „Zollhaus“ Kleibrok, als erster Klub wieder im „Hof von Oldenburg“, dann im „Ortsrand“, das 1992 abgebrannt ist, dann abwechselnd im „Hof von Oldenburg“ und bei „Pott und Pann“, seit Juli 2001 wieder alle 14 Tage am jetzigen Standort. Bei der 80-Jahr-Feier würdigte auch Bürgermeister Dieter Decker die „Kameradschaft“ und gratulierte dem Pokalsieger im Jubiläumsjahr, Erich Krumland.
