RASTEDE/OVELGöNNE - Für den SC Ovelgönne wird die Luft in der Fußball-Kreisliga V immer dünner. Der Neuling und Tabellenletzte unterlag in einem Nachholspiel bei Kickers Wahnbek trotz guter Leistung mit 1:2 (0:0), wobei die Niederlage unsehr glücklich war. Denn der Torschütze zum 2:1 für Wahnbek, Salim Musah, hätte nach seiner rüden Attacke an Torwart Martin Thiele, der verletzt ausgewechselt werden musste, durchaus die Rote Karte sehen können (89.).
In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Musah dann das glückliche 2:1. „Eigentlich hätte der Schiedsrichter nach seinen zuvor gemachten Angaben längst abpfeifen müssen. Ich hatte das Gefühl, er wollte solange spielen lassen, bis Wahnbek zum 2:1 trifft“, fühlte sich SCO-Pressesprecher Sebastian Mentz nicht korrekt behandelt. Prompt wurde nach dem Tor nicht wieder angepfiffen.
Schon der Führungstreffer für die Kickers war umstritten. Denn angeblich soll Torwart Thiele im Fünfmeterraum ein gefährliches Spiel begangen haben. Den indirekten Freistoß vollendete Ekmesic zum 1:0 (66.). Aber der SC Ovelgönne, der jederzeit gleichwertig war, ließ sich nicht erschüttern. In der 87. Minute setzte sich Daniel Hämsen, der einige gute Szenen hatte, auf der rechten Seite durch, spielte auf Jochen Vägel, der den Ball zu Christoph Meyer passte, der ins rechte untere Eck traf. Das 1:1 war leistungsgerecht, zumal Wahnbeks Torwart klare Chancen von Glenn Miller (37.) und Alexander Funk (55.) meistern musste.
SCO: Thiele (89. Werner); Hellmers, Schellstede, Kwiatkowski, Czerny, A. Funk (65. Horch), Haase, Stenull (46. Meyer), Hämsen, Vägel, Miller (46. B. Funk).
Tore: 1:0 Ekmesic (66.), 1:1 Meyer (87.), 2:1 Musah (90.+4). Gelb-Rote Karte für Schellstede (85., SCO).
