RASTEDE - „Rugby geht an die Schule“ lautet das Motto. Der Rugbysport, in vielen Ländern Nationalsport Nummer eins noch vor dem Fußball, soll auch in Deutschland populärer werden.

Im Ammerland ist Rugby vor allem in Rastede verbreitet. Auch in Augustfehn wird seit einigen Monaten regelmäßig trainiert. Am vergangenen Wochenende fanden auf dem Sportgelände des SV Odin Hannover die Niedersachsenmeisterschaften der Schulen statt.

Rastede stellte unter der Verantwortung von Hans-Hermann Ammermann gleich sechs Teams von der Grundschule Kleibrok und der Kooperativen Gesamtschule. Die Haupt- und Realschule Augustfehn war mit zwei Teams vertreten, die von Ralf Scharnagel betreut wurden.

Der Augustfehner zeigte sich begeistert von der gut organisierten Veranstaltung und den spielerischen Vorstellungen der Schulteams: „Es wurde sehr fair um jeden Meter Boden gekämpft.“

Auffällig sei der hohe Mädchenanteil in den Schulmannschaften. Aus Hannover kam sogar ein reines Mädchenteam, das aufgrund seiner Leistung noch zu einem Beach-Rugbyturnier der Frauen eingeladen wurde.

Die Augustfehner, die erst seit sechs Monaten regelmäßig trainieren, hatten eindeutig von den Vorbereitungsspielen in Rastede profitiert. Sie konnten sich auch gegen Mannschaften behaupten, die schon seit mehreren Jahren spielen. Die Mannschaft der Klassen 5/6 wurde am Ende guter Fünfter in ihrer Altersklasse. Die Mannschaft der Klassen 9/10 belegte am Ende Platz sieben. Die Augustfehner zeigten sich zufrieden.

Die KGS Rastede startete in den Klassen 5/6 mit zwei Mannschaften. Ein Team wurde dabei Niedersachsenmeister und eine Mannschaft Dritter. Ein toller Erfolg. In der Stufe der Klassen 7/8 wurde die KGS Rastede Vizemeister. Bestes Rasteder Team aber war die Mannschaft der Klassen 9/10. Nach fünf Siegen wurde das Team Niedersachsenmeister.

Die Teams der Grundschule Kleibrok wurden mit den Plätzen 6 und 15 belohnt.

Die Rasteder und Augustfehner Schulen haben auch für die Zukunft eine intensive Zusammenarbeit geplant. „Weitere Schulen können sich uns aber anschließen“, betont Ralf Scharnagel.