REEPSHOLT - Der erste Teil im Kampf um die FKV-Meisterschaft im Boßeln ging eindeutig an die Ostfriesen. Sowohl bei den Männer I als auch den Frauen I belegten die drei ostriesischen Vertreter die vorderen Ränge. Vor allem bei den Männern, die in Reepsholt warfen, war die Übermacht erdrückend.

Vor allem für die Kreuzmoorer Männer endete deren Premiere mit einem Debakel. Kreuzmoor, immerhin Vizelandesmeister, wurde Sechster und Letzter mit insgesamt 40 Wurf Rückstand der vier Gruppen zum führenden Team aus Reepsholt. Im 16 Mann starken Team mussten vier Stammwerfer ersetzt werden, was sich auf der konditionell anspruchsvollen Powerstrecke mit ihren langgezogenen Kurven vor allem auf der Rücktour in ungenauen Würfe ausdrückte. Dabei begann Kreuzmoor mit einer „Granate“, denn Matthias Gerken gelang der weiteste Anwurf, doch dieser Auftakt erwies sich als trügerisch.

Bei den Gruppenergebnissen konnte die Erste Holz aus Kreuzmoor (53 Wurf/zwei Meter) mithalten, doch die anderen drei Gruppen – Zweite Holz (57/61), Erste Gummi (58/175) und Zweite Gummi (58/97) – bildeten mit ihren Leistungen die Schlusslichter. Das beste Ergebnis wies die Erste Holzgruppe von Pfalzdorf (45/13) auf. Die Erste Gummi der Gastgeber war mit 44 Wurf und 117 Meter spitze.

Spannender gestaltete sich der Wettkampf der Frauen I, der beim ostfriesischen Meister in Collrunge stattfand. Hier wird es einen neuen Titelträger geben, da der FKV-Meister 2010 Upgant-Schott sich nicht qualifizierte.

Collrunge nutzte den Heimvorteil und setzte sich knapp mit zwei Wurf Vorsprung gegenüber Münkeboe durch. Mit einem weiteren Wurf zurück folgt Dietrichsfeld. Weitere zwei Wurf zurück folgen Reitland und Schweinebrück. Diese beiden Teams werden sicher alles daran setzen, um in zwei Wochen noch einen Medaillenrang zu erwischen. Außenseiterchancen besitzt auch noch Kreuzmoor, das fünf Wurf Rückstand zum Bronzeplatz hat. Die erfolgreichsten Gruppen stellte Gastgeber Collrunge mit 40 Wurf und 106 Meter (Gummi) und mit 44 Wurf und 116 Meter (Holz). An das Holz-Ergebnis der Gastgeber kam Reitland (45/29) fast heran. Gegenüber der Gummigruppe der Heimmannschaft hielt Reitland (44/64 m) nicht ganz mit. Kreuzmoors Gummigruppe benötigte 45 Wurf und 24 Meter, die Holzgruppe (47/ 73) fand sich am Ende der Gruppenergebnisse wieder.

Die zweite und alles entscheidende Runde findet jeweils am 10. April in Grabstede (Männer I) und Schweinebrück (Frauen I) statt.