Rastede/Varel - Als Tabellenzweiter gehen die Rugbyspieler der Northern Lions am Sonntag in der Rückrunde der Regionalliga Nord auf Punktejagd. Im Heimspiel auf der Rasteder Sportanlage am Köttersweg empfängt die Spielgemeinschaft aus Rastede und Varel um 14 Uhr den TuS Lübeck. Am 1. April findet bereits das Rückspiel beim Team aus Schleswig-Holstein statt.
„Nachdem die Vorbereitung wegen der vielen Spielausfälle eher durchwachsen gelaufen ist, hat uns nun die Grippewelle erwischt. Am letzten Trainingstag waren elf Spieler krankheitsbedingt nicht auf dem Platz. Mein Vertrauen gilt aber gegenüber jedem Spieler im Kader, und wir werden auch bei Ausfällen einzelner Akteure immer unser Bestes geben“, gibt sich Spieletrainer Claas Ammermann zuversichtlich.
Letzter Härtetest
Lob hat Ammermann auch für die Gäste parat. Als Aufsteiger hätten sich die Lübecker, die derzeit auf Rang vier stehen, bisher ordentlich geschlagen. Um zu sehen, wo die Lions vor dem Rückrundenstart leistungstechnisch stehen, bestritt das Team noch einen letzten Härtetest gegen den RC Osnabrück aus der Regionalliga Westfalen.
Beim 31:15-Erfolg hatten die Lions den besseren und konzentrierteren Start erwischt. Nach mehreren Angriffsphasen konnte Erik Ludwig bereits in der vierten Spielminute einen Versuch erzielen, der von Birger Ammermann sicher zum 7:0 erhöht wurde.
Die Northern Lions drängten die Osnabrücker weiter in deren Hälfte. So konnte Marian Dragomir vier Minuten später auf 12:0 erhöhen. Erneut Dragomir war es, der auf 17:0 stellte, ehe Ammermann per Kick auf 19:0 erhöhte. Danach ließen es die Lions etwas schleifen, so dass Osnabrück bis zur Halbzeit auf 10:19 verkürzen konnte.
Im zweiten Durchgang wurde die Partie dann härter. Die Löwen bewahrten jedoch die Ruhe und bauten durch Fabian Marzcinkowski (24:10) und Claas Ammermann (29:10) ihre Führung weiter aus. Ein erfolgreicher Versuch der Osnabrücker sorgte beim 31:15 nur noch für eine kleine Ergebniskorrektur.
Hohe Intensität
Wenngleich die Northern Lions auf den Einsatz einiger Spieler verzichten mussten, konnte Ammermann aber verschiedene Formationen testen und war sowohl mit der technischen Leistung, als auch mit der Intensität des Spiels zufrieden. „Das war eine gute Vorbereitung vor dem Start der Rückrunde an diesem Sonntag gegen Lübeck“, resümierte der Spielertrainer: „Jetzt gilt es in Rastede zu zeigen, was wir im richtigen Wettbewerb zu leisten imstande sind.“
