REHDEN - REHDEN - Der VfL Oldenburg scheint bestens gerüstet für das Derby gegen den Stadtrivalen VfB, das am kommenden Sonntag (18 Uhr, Marschweg-Stadion) vor sicherlich großer Kulisse angepfiffen wird. Nach dem überzeugenden 2:0-Auftaktsieg gegen Bockenem setzte sich die Elf von VfL-Coach Frank Claaßen am Sonnabend beim vor der Saison hoch gehandelten BSV Rehden mit 1:0 (0:0) durch. Das Tor des Tages hatte Sebastian Ferrulli (54.) mit einem sehenswerten Lupfer erzielt.
Damit wurde nichts aus der angepeilten Wiedergutmachung der Rehdener für die 0:7-Schmach beim VfB Oldenburg, der gestern bei TuS Esens über ein 1:1 nicht hinaus kam und seine Spitzenposition in der Tabelle vorerst einbüßte. Statt die heimischen Fans auf dem engen Platz mit mutigem Angriffsfußball zu versöhnen, ließ BSV-Coach Paul Timphaus sein mit einigen Oberliga-Spielern verstärktes Team erstaunlich defensiv beginnen.
„Das hat uns genau in die Karten gespielt“, freute sich ein rundum zufriedener Claaßen. „Wir sind in der Tat für das Derby gerüstet – nicht nur die Ergebnisse stimmen, auch spielerisch und taktisch haben wir einen Riesenschritt nach vorn getan.“ So kamen die verunsicherten Gastgeber gerade einmal zu anderthalb Torchancen im Verlauf des Spiels und versprühten nur bei Standards etwas Gefahr.
Der VfL befreite sich dagegen immer wieder geschickt aus der Umklammerung und setzte schnelle Gegenangriffe. Den schönsten vollendete Ferrulli nach Vorarbeit von Manuel Schicke und Christian Claaßen mit einem abgezockten Heber über den Keeper. Als der Rehdener Marc Pallentin nach einem Frustfoul an Stephen Attoh Gelb-Rot sah (65.) waren die VfLer endgültig die Spiel bestimmende Mannschaft. Frank Claaßen: „So kann es weiter gehen.“
