Lemwerder - Heimvorteil genutzt: Hendrik Sosath hat das S-Springen der Turniergemeinschaft Zucht und Sport Lemwerder am Mittwoch auf dem Hof Sosath gewonnen. Der Topreiter siegte mit dem Hengst Ogano nach einer fehlerfreien Vorstellung in 58,58 Sekunden.
Ogano sei schon lange einer der Favoriten ihres Bruders, sagte Organisatorin Janne Sosath-Hahn. In der Vergangenheit habe es zwischen beiden ein paar Abstimmungsprobleme gegeben. Aber sie seien mittlerweile als Team zusammengewachsen. Das habe sich im Training zuletzt gezeigt. „Hendrik meinte: Das macht Spaß. Jetzt geht alles“, sagte Sosath-Hahn. Der Sieg scheint ihn zu bestätigen.
Tobias Meyer
Anna Christians
Mylène Nagel
Anna Christians
Hendrik Sosath und Vagabond
Anna Christians
Carsten-Otto Nagel mit Don Diego
Anna ChristiansMit dem Hengst Vagabond belegte Sosath, der im Mai beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg starten wird, zudem Rang zwei (0 Fehler/61,05 Sekunden). Mit fehlerfreien Runden platzierten sich des Weiteren Marike Ahlers aus Holte-Langeln mit Abahadschi (62,77 Sekunden), Lennart Hausschild aus Sittensen mit Chino (62,85 Sekunden) und Theresa Engfer aus Geestenseth mit Call me Maja (64,47 Sekunden).
In der Zwei-Phasen-Spezial-Springprüfung auf M**-Niveau zeigte Lukasz Przybylski vom RuFV Löningen-Böen-Bunnen mit dem Hannoveraner Wallach Coupon seine Klasse. Er verwies Ausnahmereiter Carsten-Otto Nagel mit dem Hengst El Schakaar auf Rang zwei.
Kassandra Mohr vom RC Hagen-Grinden wurde mit dem Wallach Never Give up Dritte. Hendrik Sosath platzierte gleich drei Pferde: Ogano, die Oldenburger Stute Cadora und Vagabond.
In der anspruchvollsten Springpferdeprüfung des Late Entries, einer Prüfung auf M*-Niveau mit steigenden Anforderungen, hatte am Dienstag Markus Beerbaum (RV Aller-Weser) mit dem Holsteiner Hengst Zenzero den Sieg gefeiert. Das Duo sicherte sich Platz eins mit der Wertnote 8,30.
Sosath-Hahn freute sich über einen fast perfekten Turnierablauf. Die Stimmung sei super gewesen. „Nur das Wetter war übel. Aber weil man in der Halle abreiten konnte, sind nur zwei Reiter nass geworden.“ Das Niveau sei zudem sehr gut gewesen, meinte sie. Das lag nicht nur an den Profis wie Sosath, Nagel, Markus Beerbaum, Tobias Meyer oder Mylène Nagel. „Es waren ebenfalls starke Ausbilder dabei“, sagte sie.
Auch die Amateurprüfungen seien hervorragend angenommen worden. Die Sportlerinnen und Sportler hätten die Prüfungen genutzt, um sich auf das große Turnier in Höven vorzubereiten.
Die Siegerinnen und Sieger der weiteren Springprüfungen:
Zwei-Phasen-Spezial-Springprüfung (L): Carsten-Otto Nagel mit Don Diego
Springprüfung mit Idealzeit (M*): Amelie Ottens (RC Stotel) mit Killing me softly
Stilspringprüfung (L): Loort Fleddermann (RC Hude) mit Sir Henrie
Stilspringprüfung (M*): Angela Oelkers-Sötje (FRV Estetal) mit Don’t stop believin’
