Ganderkesee - Die Turbulenzen der Jahre 2010 und 2011 sind überwunden – das war die Essenz der Rückschau, die Vereinschef André Jonker am Dienstagabend bei der Generalversammlung des Reitervereins Ganderkesee (RVG) im Gasthof Stolle hielt.
In sportlicher Hinsicht hätte es für den RVG ohnehin nicht besser laufen können: In der Bergedorferin Sandra Auffarth haben die Pferdesportler eine Ausnahmeathletin mit olympischer Gold- und Bronzemedaille in den eigenen Reihen. Und auch ihre Vereinskollegen müssen sich mit Titeln und vorderen Platzierungen bei Welt-, Deutschen und Landesmeisterschaften nicht verstecken.
Wieder in der Erfolgsspur befindet sich der Verein inzwischen auch finanziell: Das Jahr konnte unter dem Strich mit einer positiven Kassenbilanz beendet werden. Die sei unter anderem der gut funktionierenden, in Eigenregie organisierten Bewirtung bei den Veranstaltungen und den Zuwendungen der Sponsoren zu verdanken, so Jonker. Mit 416 Mitgliedern, 16 weniger als 2011, ist die Mitgliederzahl annähernd stabil geblieben.
Mit dem bewährten Vorstandsteam will der RV Ganderkesee auch im laufenden Jahr wieder zahlreiche Vorhaben und Veranstaltungen – darunter das große Pfingstturnier – angehen. Allein Clemens Heyer, bisher einer von fünf stellvertretenden Vorsitzenden, legte sein Amt nieder. Im erweiterten Vorstand übergaben Susanne Meiners und Christine Engels das Amt des Jugendwarts an Jenny Tönjes und Malina Weißenborn.
Nicht nur sportlich möchte sich der RVG weiterentwickeln: Die Frischzellenkur, die der Reithalle bereits verpasst wurde, soll nun auch der übrigen Anlage am Donnermoor zugute kommen. Torsten Schreiber, Gerüstbauer und Vater eines jugendlichen Mitglieds, hat einen umfangreichen Plan erstellt, wie der Vorplatz der Reithalle und die sanitären Anlagen künftig aussehen sollen.
Und nicht nur das: Schreiber hat auch gleich noch diverse Handwerkerkollegen ins Boot geholt, die den RVG mit Materialspenden in Höhe von 9000 Euro plus Arbeitsleistung unterstützen, so dass der Verein allein noch Helfer beisteuern muss – und das zügig. „Freitag rückt ein Minibagger an, am Sonnabend ein großer“, so Schreiber. „Bis Pfingsten muss alles fertig sein“, ergänzte Vereinschef Jonker.
