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Friesensport Wesermarsch im Boßel-Fieber

Wolfgang Böning

Reitland/Seefeld - Die jeweils drei besten Boßel-Teams der Landesligen aus den Landesverbänden Ostfriesland und Oldenburg kämpfen am Sonntag in der Finalrunde in Esenshamm und Reitland um die Titel. Beide Straßen sind Nebenstrecken. Sie werden am Wettkampftag gesperrt.

Strecke ein Traum

Die Frauenstrecke in Esenshamm ist eine acht Meter breite alte Bundesstraße. Der FKV-Boßelwart Alwin Jursch spricht von einer Powerstrecke und kommt ins Schwärmen. „Sie ist ein Traum von einer Strecke.“ Nach 1000 Metern folgt die 400 Meter lange S-Kurve – eine Rechts-links-rechts-Kombination.

Hier dürften Entscheidungen fallen. Auf den ersten 1000 Metern ist das Werfen von beiden Seiten möglich. Es sind Spurrillen vorhanden, die große Weiten ermöglichen. 500 Meter vor der Wende ist das Werfen von rechts angebracht.

Die Männerstrecke in Reitland ist nur vier Meter breit. Die Sportler können von beiden Seiten werfen. Die Strecke ist mit einigen Kurven gespickt. Alwin Jurisch meint: „Das ist eine eine typische Oldenburger Strecke mit einem runden und anspruchsvollen Straßenprofil. Genaues Werfen ist erforderlich.“

Die Teams aus Ostfriesland reisen als Favorit an. Der Titelgewinn der Frauen aus Schweinebrück vor zwei Jahren in Salzendeich war aus Oldenburger Sicht historisch. Dies war zuvor aus dem Landesverband Oldenburg nur den Reitlander Frauen im Jahr 1992 gelungen.

Ähnlich sieht es bei den Männern aus. Im Jahre 2013 waren die Oldenburger mit Grabstede auf dem Siegerpodest. 16 Jahre zuvor hatte Schweinebrück sein Meisterstück vollbracht.

Starke Frauenteams

Bei den Frauen reisen die Ostfriesen mit den Teams aus Dietrichsfeld, Rahe und erstmals Südarle an. Bei den Oldenburgern will der vierfache Landesmeister und amtierender FKV-Vizemeister Schweinebrück erneut bei der Titelvergabe mitreden.

Auch Halsbek rechnet sich etwas aus. Die Schweewarderinnen feiern ihr Debüt bei der Endrunde.

Bei den Männern ist der elfmalige Landesmeister und achtfache FKV-Meister Reepsholt der Favorit. Das Team setzte sich in der Liga dank des besseren Schoetverhältnisses gegen den punktgleichen Dauerrivalen und amtierenden FKV-Meister Pfalzdorf durch. Dritter wurde Schirumer-Leegmoor.

Aus dem Landesverband Oldenburg strebt der Landesmeister der vergangenen drei Jahre, das Team aus Halsbek, eine bessere Platzierung als im Vorjahr (Platz fünf) an. Grabstede gewann im Vorjahr die Bronzemedaille. Erstmals hat sich Reitland für die Titelkämpfe qualifiziert. Die Reitlander wollen ihren Heimvorteil nutzen.

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