Wesermarsch - In der Boßel-Landesliga der Frauen, ist Kreuzmoor das Maß aller Dinge. Der amtierende Meister schloss die Saison 2013/14 mit fünf Punkten Vorsprung ab. In den vergangenen Jahren entschied sich der Meisterschaftskampf immer zwischen den Teams aus Kreuzmoor, Schweinebrück und Reitland. In diese Phalanx brach im Vorjahr erstmals Vizemeister Spohle ein. Hinter Schweinebrück belegte Reitland den undankbaren vierten Rang. Auch in dieser Saison dürfte dieses Quartett um die drei Fahrkarten zur FKV-Finalrunde kämpfen.

Beim Meister Kreuzmoor hat es leichte Veränderungen gegeben. Annika Hemme ist zum Nachbarn Delfshausen gewechselt. Ihren Platz nimmt die Nachwuchswerferin Simke Wiemer ein. Mannschaftsführerin Sandra von Häfen: „Wir streben die Finalrundenteilnahme an.“

Unverändert gehen die Spohlerinnen in die Saison. Werferin Birgit Heinen: „Wir hoffen, dass wir ähnlich wie im Vorjahr abschneiden können.“ Beim Ex-Meister Schweinebrück pausiert Mareike Tielemann (Schwangerschaft). Talea Hiljegerdes ist zu ihrem Heimatverein Halsbek zurückgekehrt. Aufgefangen wird das durch Alexandra Oertel und Angela Eggers. Leistungsträgerin Astrid Hinrichs: „Wir wollen unter die ersten Drei.“ Die Reitlanderinnen sprechen derweil Klartext. „Wir wollen Meister werden“, sagt Mannschaftsführerin Anja Rütemann.

Schweewarden hat sich mit Kathrin Krutzsch aus Stollhamm verstärkt. Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn nennt den Klassenerhalt als Ziel. So denkt man auch in Westerscheps. Das Team um Mannschaftsführerin Sandra Schedemann-Sieger will die Jugendlichen Saskia und Jasmin Diers sowie Janine Borchers aus Howiek einbauen.

Erst am letzten Spieltag stand der Klassenerhalt von Sandelermöns fest. Mannschaftsführerin Andrea Wolken hofft auf einen besseren Saisonverlauf. Aufsteiger ist Haarenstroth. Die Vorsitzende Anja Hinrichs will den Klassenerhalt.

Absteiger Zetel/Osterende versucht den Neustart in der Bezirksliga. Hier lagen in der Vorsaison Bockhorn, Grabstede, Roggenmoor/Klauhörn, Steinhausen und Halsbek dicht beieinander. Neu sind die Aufsteiger Delfshausen und Schweinebrück II.