Hooksiel - Drei Renntage veranstaltet der Rennverein Hooksiel auch 2016 wieder: Am Mittwoch, 13. und 20. Juli sowie 3. August, traben und galoppieren in Hooksiel ab 18 Uhr wieder die Pferde über die Jade-Rennbahn.
„Wir sind guter Dinge, dass wir wieder eine erfolgreiche Saison führen können“, sagte Vorsitzender Günther Lühring bei der Hauptversammlung am Dienstag: „Wir müssen alle Kräfte bündeln!“
Alle hoffen auf steten Sonnenschein, damit ein ähnlicher schwarzer Renntag wie am 30. Juli 2015 nicht noch einmal vorkommt. Den Renntag, als das Wasser nicht nur am Deich stand, sondern auch reichlich von oben kam, bezeichnet Lühring als „eine Katastrophe“. Trotzdem hätten die Reiter und Fahrer den guten Zustand der Bahn auch bei Nässe gelobt. 1995 musste zum letzten Mal eine Veranstaltung wegen Schlechtwetters abgesagt werden. Diskussionen um eine mögliche Absage in den kommenden Jahren wollte sich Lühring deshalb sparen: „Unsere Rennen finden immer statt, außer wenn der Deich bricht.“
Auf Regen folgt Sonne
Doch nach Regen folgt bekanntlich Sonne und so war es auch am dritten und letzten Renntag 2015, der – genau wie der erste – einen „Rekord-Umsatz“ in die Kassen spülte.
Besonders freute sich der Vorsitzende darüber, dass die Stabilisierung des Haushalts gefruchtet hat, wie auch Kassenwart Timo Zippermayr bestätigte: „Die Eintrittsgelder blieben als Haupteinnahmequelle stabil.“ Dabei betonte Günther Lühring, das man auch in den kommenden Jahren die Höhe der Eintritte flach halten müsse: „Ganz vorn steht der Rennsport selbst und dafür wollen wir die Leute begeistern.“
Ein besonderer Dank des Vorstands galt den Sponsoren, die den Rennsport in Hooksiel seit vielen Jahren mittragen. Wie wichtig die Beteiligung vieler ist, hebt Lühring gern hervor, denn „nur zusammen können wir ein Haus bauen“.
Auch 2016 wird es wieder zwei Galopprennen geben. Ob diese am 20. Juli oder am 3. August stattfinden, lässt sich nach derzeitigem Stand noch nicht genau sagen. Wie 2015 wird es aber auch wieder eine Übertragung sowie die Möglichkeit zur Außenwette geben. Das sei gut angekommen, freute sich Lühring.
„Es hat sich gelohnt“
Trotzdem wolle man auch 2016 keine finanziellen Abenteuer wagen und wisse zudem, dass das Potenzial an Rennpferden nicht endlos ist. Deshalb habe man bei der Terminplanung auch Rücksicht auf andere Rennen genommen.
Gedacht haben die Mitglieder des verstorbenen Ehrenmitglieds H. F. Müller, der „die Menschen für den Trabersport begeistert“ hat einer der bedeutensten Züchter und Sportler in Deutschland war.
