Bösel - Karate ist ein Sport, bei dem man Beweglichkeit, Körperbeherrschung und Disziplin lernt“, sagt Niko Potthoff. Seit vier Jahren ist er als Karatetrainer in der DJK Bösel aktiv. Er hat im Mai dieses Jahres die Prüfung zum 3. DAN bei KUN-Präsident Dieter Mansky und Albrecht Pflüger in Hildesheim abgelegt. In Bösel trainiert Potthoff zwei Gruppen von Kindern beziehungsweise Jugendlichen. Unterstützt wird er dabei von Mathis Kleymann.
Nun möchte Potthoff das Angebot in Bösel erweitern und auch Jugendlichen und Erwachsenen die Chance zum Trainieren geben. „Wir würden uns über Zuwachs freuen und gerne eine weitere Gruppe betreuen“, sagt Potthoff. Grundkenntnisse muss dabei keiner mitbringen. Gelernt wird der Stil Shotokan. Dies ist der älteste Stil und in Deutschland am weitesten verbreitet. Besonders ausdrucksstarke Übungen können bei dieser Form gelernt werden. Dabei geht es nicht darum, ein Raufbold zu sein. „Man lernt Respekt vor anderen und wie man sich selbst verteidigen kann“, führt Potthoff aus.
Durch den Karatesport könne man auch lernen, mit Konflikten anders fertig zu werden. In der Gruppe können alle zusammen trainieren. Wer keinen Karateanzug besitzt, kann erst einmal im Trainingsanzug kommen. Es wird nach alter Tradition barfuß trainiert. „So gibt es weniger Verletzungen sowie einen festen Stand“, erklärt Potthoff. Außerdem gehöre dies zur Philosophie der Kampfsportarten. Hier gehe es nicht um Wettkämpfe. Der Gesundheitssport solle im Mittelpunkt stehen. Im Vordergrund stehen auch Kondition und Ausdauer beim Karatetraining.
Erfolgreich hat sich das Training beim Nachwuchs in Bösel bisher ausgewirkt. Zu Beginn der Sommerferien haben bei einer Vereinsprüfung 19 Teilnehmer die Prüfung zum 9. Kyu, zwei zum 6. Kyu und sechs zum 7. Kyu erfolgreich absolviert.
Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich bei Johannes Kleymann (
