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NWZonline.de Sport

Revierderby verliert an Strahlkraft

01.04.2017

Gelsenkirchen Es prickelt nicht, zumindest dieses Mal. Das Revierderby? Es findet eben statt. Von der Aufregung und dem Zoff wilderer Zeiten ist vor der 172. Auflage des Klassikers Schalke 04 - Borussia Dortmund keine Spur.

„In der heutigen Zeit, glaube ich, haben viele junge Spieler keinen Zugriff mehr auf den Begriff Revierderby“, sagt die königsblaue Legende Klaus Fichtel (72) vor dem 150. Pflichtspielduell der ewigen Rivalen an diesem Samstag (15.30 Uhr) in Gelsenkirchen. Auch der Dortmunder Trainer Thomas Tuchel beobachtet: „Eigentlich ist alles sehr ruhig.“

Für die Schalker ist der so leidenschaftlich verhasste BVB in der Fußball-Bundesliga derzeit sogar mehr Vor- als Feindbild. „In Dortmund wird gute Arbeit gemacht. Das erlaube ich mir zu sagen. Das sieht man an der Tabelle, an der Entwicklung seit vielen Jahren“, sagt Schalke-Manager Christian Heidel: „Ich hoffe sehr, dass wir irgendwann mal Schritt halten können.“

Die Derby-Erfahrung von Schalkes Trainer Markus Weinzierl, so berichtet er, „beschränkt sich auf Bayern-Amateure gegen 1860-Amateure. Das war’s.“

Es sind die Urgesteine beider Clubs, die von der Brisanz des Klassikers am meisten in den Bann gezogen werden. „Im Derby werden Helden geboren“, sagt Michael Zorc (54). Der Sportdirektor des BVB hat 26-mal Schalke gegen Dortmund auf dem Platz erlebt. Fichtel jedoch sagt: „Es kommen immer weniger Spieler aus dem unmittelbaren Umfeld der Vereine. Da fällt es schwer, eine Rivalität, wie wir sie kannten, zu entwickeln.“

Größter Derby-Experte auf dem Feld ist in der Tat Dortmunds polnischer Nationalspieler Lukasz Piszczek. Er weist 14 Teilnahmen auf.

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