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Rettungsschwimmen Zweimal Bronze für DLRG-Ortsgruppe Schortens-Jever

Riccione/Friesland - Sich mit Schwimmern aus der ganzen Welt zu messen, ist per se schon ein Erlebnis, das längst nicht jedem ambitionierten Wassersportler vergönnt ist. Diese Erfahrung haben Tom Bielarz (15 Jahre) sowie die Schwestern Milena (15), Svea (17) und Talea Fellensiek (18) von der DLRG-Ortsgruppe Schortens-Jever vielen anderen Rettungsschwimmern bereits voraus. Dann aber noch mit einer Medaille heimzukehren, ist die Krönung des Ganzen – das können Svea und Talea Fellensiek bestätigen. Sie haben jetzt je einmal Bronze beim Internationalen Rescue World Cup (RWC) in Riccione (Italien) gewonnen.

Mehr als 90 Vereine aus aller Welt waren beim World Cup vertreten. Die vier jungen Friesländer, die alle in der Altersklasse 15 bis 19 Jahre an den Start gingen, hatten sich für alle Strecken und Disziplinen qualifiziert. Begleitet wurden sie von den Trainern Melanie und Michael Fellensiek.

Aufregung legt sich schnell

Nachdem der erste Wettkampftag noch von großer Aufregung geprägt war, fühlten sich ab dem zweiten Tag schon alle deutlich sicherer. Er begann mit der Disziplin 50 Meter Manikin Carry (50 m Retten), wo nach dem Start 25 Meter geschwommen werden, dann die knapp 40 Kilogramm schwere Puppe aus zwei Metern Wassertiefe hochgeholt werden muss, um diese die restlichen 25 Meter bis zum Beckenrand zu schleppen. Unter den gestarteten 75 Sportlerinnen sicherte sich Svea Fellensiek in einem starken Rennen die Bronzemedaille. Weitere Top-20- oder sogar Top-10-Ergebnisse für Svea und Talea vervollständigten die gute Leistung.

Die Wettkampftage vier bis sechs fanden am Strand und in der Adria vor Riccione statt. Diese Tage waren noch einmal deutlich kräftezehrender, da fast alle Disziplinen mit Vorläufen, Halbfinale und Finale ausgetragen wurden. Manche Strecken mussten bis zu dreimal absolviert werden, um im Finale um die Plätze eins bis 16 kämpfen zu können. Mitunter beeinträchtigte strömender Regen die Athleten noch zusätzlich.

Fulminantes Finale in der Adria

Am fünften Wettkampftag war der Ski Race angesetzt, dabei musste ein Parkour von knapp 1000 Metern mit dem Rettungskajak im Meer zurückgelegt werden, was bei den Wellen an diesem Tag gar nicht so einfach war. Talea Fellensiek schaffte es bis ins Halbfinale, Svea und Milena sogar ins Finale. Hier verfehlte Svea mit dem vierten Platz knapp eine Medaille.

Dafür lief es am letzten Wettkampftag noch einmal besser. Beim Rettungstriathlon, dem Ocean Woman, mussten erst 1000 Meter mit dem Rettungskajak zurückgelegt, anschließend 400 Meter geschwommen, und abschließend weitere 800 Meter mit dem Rettungsbrett absolviert werden, um dann ins Ziel laufen zu dürfen. Während Svea und Milena Fellensiek das Finale knapp verpassten, sicherte Talea sich Bronze.

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