Oldenburg - Die Hoffnung auf den dritten Tabellenplatz der American-Football-Regionalliga nähren wollen die Oldenburg Knights an diesem Sonnabend ab 15 Uhr im Spiel bei den Hannover Spartans. Nach einem wenig verheißungsvollen Start in die Saison haben die Ritter zuletzt ihr Konto mit drei überzeugenden Siegen in Folge auf 6:8 Punkte aufgestockt und sich aus dem Keller herausgearbeitet. Dort steckt der Rivale aus der Landeshauptstadt noch als Tabellenletzter fest (0:8).
„Wenn wir alle 100 Prozent geben, können wir jeden Gegner schlagen und wollen das auch bis zum Ende der Saison machen“, zeigt sich Guard Paul Gudladt optimistisch, dass die Knights ihre Siegesserie in den verbleibenden drei Partien ausbauen können. Am vergangenen Sonnabend bezwangen die Oldenburger die Spartans dank einer deutlichen Steigerung der Offense in der zweiten Hälfte 37:17.
Auch wenn Gudladt in seiner Position als Guard den Ball eher selten in die Hände bekommt, hat er großen Anteil daran, wenn seine Mitspieler punkten können. „Ich habe eigentlich nur eine Aufgabe. Ich muss die gegnerische Defense blocken, denn nur so kann unser Quarterback sicher passen – oder die anderen Offense-Spieler können durch ein Laufspiel Raumgewinne erzielen. Hierfür muss ein Guard eine gute Spielintelligenz besitzen sowie groß und kräftig sein“, beschreibt der 27-Jährige. Mit auf zwei Meter verteilten 140 Kilogramm ist die Nummer 66 eine imposante Erscheinung.
Früher war Gudladt Kreisläufer beim Handball, nun bestreitet er seine zweite Football-Saison und will mit den Rittern mittelfristig in die 2. Liga aufsteigen. „Beim American Football ist es enorm wichtig, dass alle Mann ihren Job richtig machen und ihren Teil dazu beitragen“, erklärt der starke Mann und ergänzt: „Nur so kann es funktionieren. Das habe ich bei anderen Sportarten so nicht erlebt.“
