RODENKIRCHEN - Über 30 Anmeldungen für das erste Rennen der Saison seien schon jetzt zu ihm hereingeflattert, erzählt Rainer Hartmann. Noch ist Zeit: Bis zum Start am Sonnabend, 3. April, haben rennbegeisterte Scooter-Fahrer Gelegenheit, sich anzumelden. Es ist der erste von insgesamt drei Wertungsläufen. Das Rennen findet auf dem Harzring in Aschersleben statt, trainiert wird bereits am Freitag, 2. April. Die Fahrer treten mit Rennrollern aus vier Klassen an – von 50 bis hin zu 300 Kubikzentimeter.
Mit der Resonanz auf den von ihm organisierten RH-Scooter-Cup ist der Rodenkircher Rainer Hartmann mehr als zufrieden. „Der Cup wird angenommen“, lautet das Resümee des Rennroller-Fahrers.
Talente fördern
Ihm liege es am Herzen, dass möglichst viele Rennroller-Fahrer aus der Wesermarsch mitfahren. Bis jetzt angemeldet haben sich Rennbegeisterte unter anderem aus Nordenham, Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven. Auch ein Mädchen sei dabei. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung aber auch über die Region hinaus herumgesprochen: Viele Teilnehmer reisen aus ganz Deutschland an.
Dem Nachwuchs und den Neueinsteigern den Einstieg erleichtern sowie Talente fördern, das ist das Ziel von Rainer Hartmann. Der jüngste Teilnehmer ist 15 Jahre alt. „Ich will, dass die Jungs von der Straße wegkommen“, erläutert er. Motorsportbegeisterte Jugendliche sollen dazu ermutigt werden, ihrem Hobby in einem sicheren Rahmen, das heißt auf einer geeigneten Rennstrecke und nicht im Straßenverkehr nachzugehen.
Aber auch die „alten Hasen“ aus dem Scootersport sollen durch den Cup immer wieder aufs Neue motiviert werden, betont Hartmann. „Die Mischung ist das Besondere.“
Erst vor gut einem Jahr hatten er und sein Team beschlossen, eine eigene kleine RH-Scooter-Cup-Meisterschaft mit drei Wertungsläufen zu organisieren. Den Cup betrachtet Rainer Hartmann dabei aber nicht als Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen. Vielmehr freue er sich über jede Möglichkeit, sich mit anderen Gleichgesinnten zu messen.
Obwohl er sich über die Zahl der Teilnehmer freut, ist die Organisation natürlich auch mit einigem Aufwand verbunden. „Das ist viel Arbeit für mich. Eigentlich hab ich nicht so viel von der Veranstaltung“, meint Hartmann.
Noch gibt es in der Wesermarsch keine für Motorsport-Rennen geeignete Strecke. Über Anregungen würde er sich aber sehr freuen, betont er.
Voller Erfolg
Im vergangenen Jahr hatten mit dem Nordenhamer Thorsten Kölzow und dem Cuxhavener Thomas Heck gleich zwei Rennroller-Fahrer aus der Mannschaft von Rainer Hartmann beim RH-Scooter-Cup auf dem Siegerpodest gestanden. Mit je rund 40 Startern bei allen drei Rennen wurde der Wettbewerb ein voller Erfolg.
Schon da war sich Hartmann sicher: Es wird eine Neuauflage geben.
