Wesermarsch - Die Fußballerinnen des AT Rodenkirchen und des TSV Abbehausen stehen im Kreispokal-Halbfinale. Der ATR gewann am Wochenende das Viertelfinalspiel daheim gegen Eintracht Wiefelstede 2:0, während sich der TSV Abbehausen bei der SG Husbäke/Süddorf/Edewechterdamm mit 2:1 durchsetzte.

AT Rodenkirchen - SV Eintracht Wiefelstede 2:0. Rodenkirchen begann druckvoll, aber vergab früh zwei gute Chancen. Anschließend kam Wiefelstede besser in die Partie. Die Gäste spielten sich einige gute Chancen heraus. „Dagegen lief bei uns bis zur Halbzeit nicht mehr viel zusammen“, sagte ATR-Trainer Jens Neelsen.

Nach der Pause spielte seine Mannschaft wieder konzentriert. Das zahlte sich aus. Geske Kaemena nutzte in der 53. Minute die erste gute Chance zum 1:0. „Auch danach haben wir viel Druck gemacht“, sagte Neelsen. Wiefelstede hingegen blieb harmlos. Das 2:0 war überfällig: Katrin Grube hatte getroffen und das Spiel entschieden (65.). „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg voll in Ordnung“, sagte Neelsen.

ATR: Katharina Sagkob, Ilka Menke, Leoni Bongartz, Jennifer Rabe, Francesca Kranz, Jacqueline Neelsen, Annika Cordes, Jaqueline Miele, Katrin Grube, Geske Kaemena, Sarah Meljes. Eingewechselt: Vanessa Ossenfort, Michaela Dürdoth, Tamara Odrian, Vivika Drescher.

SG Husbäke/Süddorf/Edewechterdamm - TSV Abbehausen 1:2. Auf tiefem Boden erwischte Abbehausen den besseren Start. Lisa Bultmann vergab in der 6. Minute die erste große Chance. Anschließend hatte Sarah Joachimsthaler mit Weitschüssen Pech.

Weil die TSV-Abwehr gut stand, probierten es auch die Gastgeberinnen aus der Distanz – erfolglos. Dann die 28. Minute: Nadine Schiller knöpfte einer gegnerischen Abwehrspielerin den Ball ab, ging aufs Husbäker Tor zu und erzielte im Nachschuss den Führungstreffer. Anschließend ließen die Gäste noch einige gute Möglichkeiten aus.

Aber schon wenige Sekunden nach der Pause durften die Abbehauserinnen wieder jubeln: Mareike Ahlers hatte eine Ecke direkt verwandelt (46.). Anschließend hätten die Gäste den Sack zumachen können, aber sie nutzten ihre Großchancen nicht. Das rächte sich: Husbäke schoss in der 76. Minute den Anschlusstreffer. Danach drängten die Gastgeberinnen auf den Ausgleich. Aber mit vereinten Kräften retteten die Abbehauserinnen den Vorsprung über die Zeit.

„Es war ein verdienter Sieg, um den wir uns fast selbst gebracht hätten, weil wir so viele Chancen vergeben haben“, meinte Abbehausens Trainer Reiner Ahlers.

TSV: Melanie Klockgether, Annika Stindt, Sarah Bruns, Julia Kruse, Louisa Heidemann, Wiebke Wessels, Carmen Schlack, Alkje Detmers, Merle Emmert, Sarah Joachimsthaler, Lisa Bultmann, Annika Büsing, Mareike Ahlers, Nadine Schiller, Kea-Sophie Klein.