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NWZonline.de Sport

MEDAILLEN: Rodler springen in die Bresche

16.02.2006

TURIN TURIN/DPA/SID - Mit dem Gewinn der Silbermedaille sind André Florschütz und Torsten Wustlich bei Olympia für die Doppelsitzer-Favoriten Patric Leitner/Alexander Resch in die Bresche gesprungen: Das Duo aus Thüringen und Sachsen holte zum Abschluss der Rodel-Wettbewerbe das vierte Edelmetall für die deutschen Kufen-Asse und fiel sich nach seiner Fahrt auf den zweiten Platz begeistert um den Hals.

Die Doppelsitzer aus Friedrichroda und Oberwiesenthal mussten gestern auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Cesana nur dem Bruderpaar Andreas und Wolfgang Linger den Vortritt lassen, das das erste Doppel-Gold für Österreich seit der olympischen Rodel-Premiere 1964 eroberte. Dritte wurden die Südtiroler Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder. Für Leitner/Resch blieb vier Jahre nach ihrem Olympia-Gold in Salt Lake City nur der enttäuschende sechste Platz.

„Das ist alles unbeschreiblich, schöner als die beiden WM-Titel. Denn in vier Jahren fahre ich bestimmt nicht mehr. Im ersten Lauf ist vieles daneben gegangen, aber jetzt sind wir überglücklich“, jubelte der 29-jährige Florschütz, der mit seinem gleichaltrigen Partner trotz einer mäßigen Fahrt schon im ersten Lauf mit Zwischenrang drei Kurs auf eine Medaille genommen hatte. „Jetzt können wir zum gemütlichen Teil übergehen“, versprach der auf der unteren Position rodelnde Wustlich für den Abend eine rauschende Siegesfeier.

Auf Goldkurs liegen derweil Anni Friesinger, Claudia Pechstein und Daniela Anschütz-Thoms bei der olympischen Premiere des Team-Wettbewerbs. Das Eisschnelllauf-Trio setzte sich im Viertelfinale in 3:01,52 Minuten gegen die Niederlande (3:03,65) mit 3000-m-Olympiasiegerin Ireen Wüst durch. Durch einen heutigen Halbfinal-Erfolg gegen Russland (17 Uhr/ARD) könnte das Team vier Tage nach dem enttäuschenden 3000-m-Rennen die erste deutsche Eisschnelllauf-Medaille in Turin holen. Das zweite Halbfinale bestreiten die Frauen aus Kanada und Japan. Die deutschen Eisschnelllauf-Männer schieden dagegen in der Runde der letzten Acht gegen Norwegen aus.

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NWZ/SPORT/01

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