Roffhausen - Am Freitag ist es endlich soweit: Dann startet auf der Anlage der Reitgemeinschaft Irps-Hof Roffhausen das traditionelle Dressur- und Springturnier. Die Vorbereitung für die Veranstaltung laufen bereits auf Hochtouren.

„Gerade haben wir die Zelte auf dem Platz aufgebaut“, berichtet Stephan Dorn, Vorsitzender des Vereins, bei einem kurzen Telefonat am Dienstagnachmittag. Viel Zeit hat er nicht – schließlich stehen bereits die nächsten Aufgaben an, die bis zum Turnierstart am Freitagnachmittag noch erledigt werden müssen: Rasen mähen, Verkaufsstände aufbauen und den Dressur- und Springplatz vorbereiten – alles Aufgaben, die der Verein bis zum ersten Wettbewerb noch stemmen muss. „Aktuell sind wir zehn Personen“, verrät Dorn. „Einige haben sich für den Aufbau die gesamte Woche Urlaub genommen.“

Zum neunten Mal richtet der Verein das Turnier in dieser Größenform aus und hat Verteilung der Prüfungen – nach einigen Jahren am Samstag und Sonntag – wieder auf den Freitag ausgeweitet. „Wir sind im letzten Jahr an unsere Grenzen gestoßen und wollen den Ablauf dadurch etwas entspannen“, erklärt Stephan Dorn. Am Freitag, 2. August, findet um 15 Uhr die erste Prüfung der Dressur-Klasse A statt.

An die 1000 Nennungen hat es für das Turnier im Vorfeld gegeben – eine vergleichbare Zahl zu den vergangenen Jahren. Dennoch ist für den Vorsitzenden ein Trend erkennbar: Während in den Dressurwettbewerben die 50 zur Verfügung stehenden Startplätze häufig fast alle vergeben sind, gibt es in der Sprungwettbewerben noch große Lücken. „Natürlich haben wir im Vorfeld Erwartungen, wie viele Nennungen wir uns erhoffen. Hinter diesen Erwartungen liegen wir auch in diesem Jahr deutlich zurück“, gesteht Dorn. Woran genau das liegt, weiß Dorn nicht, kann aber berichten: „Wir sind da nicht das einzige Turnier bei dem das so ist. Es ist eher ein allgemeiner Trend.“

Die Reiterinnen und Reiter der Reitgemeinschaft Irps-Hof Roffhausen werden an der dreitägigen Veranstaltung höchstens zweimal an den Start gehen. „Diese Regelung haben wir in der Vergangenheit getroffen“, sagt Stephan Dorn. So sei gewährleistet, dass man die Organisation auf viele Schultern verteilen kann. Schließlich werden alle Bereiche in Eigenregie betreut – egal ob die Essensausgabe, das Kuchenbuffet oder die Versorgung der Getränke. „Dieser Philosophie wollen wir auch in Zukunft treu bleiben“, so Dorn.

Höhepunkte am Wochenende werden am Sonntag die M-Springprüfungen (15 und 16.30 Uhr) sowie die Springprüfung der Klasse S mit Stechen (17.45 Uhr) sein. „Hier wird es auch für den einen oder anderen Nicht-Reiter so richtig spannend“, sagt Stephan Dorn noch. Dann verabschiedet er sich und macht sich wieder auf den Weg zum Turnierplatz. Schließlich gibt es noch jede Menge zu tun.