Hude - Zu einem nie gefährdeten 30:23 (15:12)-Auswärtssieg kamen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg beim Tabellenvorletzten TV Bohmte am Sonnabend. Damit bleibt die Mannschaft von HSG-Trainer Werner Rohlfs dem Spitzenreiter VfL Stade auf den Fersen, der Rückstand auf die Staderinnen beträgt weiterhin zwei Punkte. Zum Gipfeltreffen zwischen diesen beiden Teams kommt es erst am 12. Mai in Hude.

Bei den abstiegsgefährdeten Bohmterinnen entwickelte sich über weite Strecken ein einseitiger Schlagabtausch. In der ersten Halbzeit offenbarten die Gäste zwar noch ein paar Schwächen bedingt durch das „Backeverbot“, doch unter dem Strich hatte die Rohlfs-Sieben das Geschehen jederzeit im Griff. Gestützt auf eine kompakte Abwehr mit einer erneut ausgezeichnet aufgelegten Torhüterin Katharina Woltjen lag die HSG bereits in der 20. Spielminute mit 12:6 vorne.

Dass dieser Vorsprung bis zur Pause wieder etwas schmolz, hatten die Gastgeberinnen vor allem Kristin Steinhaus zu verdanken. „Sie hat uns das Leben ganz schön schwer gemacht“, zollte Rohlfs der 17-jährigen Rückraumspielerin Respekt.

Mit einer kurzen Deckung bekamen die Gäste die gefährlichste Bohmter Spielerin im weiteren Spielverlauf aber besser in den Griff. Im zweiten Abschnitt gelang Hude/Falkenburg über 19:14 und 23:19 zum 27:19 (51.) der entscheidende Zwischenspurt.

Außer seiner Torhüterin fand Rohlfs auch noch lobende Worte für Spielmacherin Franziska Bohlken sowie die beiden Nachwuchskräfte Delia Mathieu und Katharina Stuffel, die das in sie gesetzte Vertrauen mit jeweils zwei Treffern bestätigten.