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NWZonline.de Sport

2. Liga: Rostock steigt schon wieder ab

30.04.2012

BERLIN Die Rostocker Spieler sanken enttäuscht auf den Boden, die Emotionen der Fans schwankten zwischen Trauer und Wut: Nach einer dramatischen Achterbahnfahrt der Gefühle muss Hansa Rostock zum zweiten Mal nach 2010 den Gang in die 3. Liga antreten.

Beim 4:5 (3:3) bei Union Berlin reichten den von der Insolvenz bedrohten Gästen im torreichsten Spiel der Zweitliga-Saison auch vier Auswärtstreffer nicht, um sich die Chance auf ein „Endspiel“ am letzten Spieltag zu erhalten. Vom möglichen direkten Klassenerhalt bis zum vorzeitigen Abstieg war in den turbulenten 90 Minuten an der Alten Försterei alles möglich gewesen – ehe am Ende beim letzten Meister der DDR-Oberliga die schlimmsten Befürchtungen wahr wurden. „Es ist ein Spiegelbild der Saison: Es war ein Auf und Ab – und am Ende reicht es nicht“, sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann: „Jetzt müssen wir den Abstieg erst einmal verdauen.“

Für Hansa trafen Matthias Holst (3.), Tino Semmer (10.), Stephan Gusche (32.) und Marek Mintal (54.). Für die Gastgeber waren Silvio (17.), Michael Parensen (26.), Kapitän Torsten Mattuschka (28.), Chinedu Ede (47.) und Daniel Göhlert (70.) erfolgreich.

Und den Rostockern droht noch mehr Ungemach. Vergangene Woche hatte der Finanzausschuss der Stadt Rostock den von Oberbürgermeister Roland Methling vorgeschlagenen Rettungsschirm für Hansa mit großer Mehrheit abgelehnt. Diesem Votum muss die Bürgerschaft allerdings am 9. Mai nicht folgen. Nach Aussage von Hofmann drohen bei einer Ablehnung des Pakets die Insolvenz und damit verbunden der Zwangsabstieg in die 4. Liga.

Derweil hat Fortuna Düsseldorf beste Chancen, als Tabellendritter die Relegationsspiele gegen den Erstliga-Drittletzten zu erreichen. Die Fortuna verteidigte durch ein 1:1 bei Greuther Fürth den dritten Platz. „Wir wollten ein Endspiel, und das haben wir jetzt“, sagte Fortuna-Trainer Norbert Meier. Am letzten Spieltag treffen die Düsseldorfer auf den MSV Duisburg.

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