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Da war mehr drin Visquard führt 3:1 und spielt plötzlich Harakiri


Schmerzhafte Niederlage: Gegen Holtriem war für die Krummhörner aus Visquard (grüne Trikots) mehr drin. 
Marie Kalski

Schmerzhafte Niederlage: Gegen Holtriem war für die Krummhörner aus Visquard (grüne Trikots) mehr drin.

Marie Kalski

Krummhörn/Visquard - Der RSV Visquard scheute am Samstag keine Mühen, um den Platz bespielbar zu machen. Und so sah es zu Beginn der Begegnung am Sonntag auch gut aus. „Wir wollen unbedingt spielen und haben uns bei diesen Bodenverhältnissen durchaus etwas ausgerechnet“, so RSV-Trainer Stefan Eeten vor dem Spiel. Doch geklappt hat es leider nicht, am Ende nahm der TuS Holtriem die Punkte mit – und der Platz sah aus wie eine Kraterlandschaft.

Eeten köpft zum 1:0 ein

Beide Teams gingen die Partie beherzt an, bereits nach zwei Minuten rutschte Thorsten Lettau am Ball vorbei und verpasste die Führung. Der erste Angriff der Visquarder führte zum 1:0, nach einem Freistoß von Jens Eeten köpfte Christian Eeten zum 1:0 ein (7.). Zwei Minuten später verfehlte er mit einem Kopfball das Ziel.

Der RSV erspielte sich klare Chancen: Jens Eeten zieht in der 15. Minute nur knapp am Tor vorbei und auch Stefan Eeten hatte mit einem Schuss aus der zweiten Reihe Pech, als er das Ziel verfehlte (23.). Nach einer guten Kombination über drei Stationen schloss Christian Eeten zum 2:0 ab (25.). Die Visquarder hatten das Jubeln gerade beendet, da erzielte postwendend Thorsten Lettau das 1:2 (26.).

Die Spieler bekamen jetzt immer mehr Probleme mit den Platzverhältnissen, die Begegnung wurde zu einer Rutschpartie und der einsetzende Regen machte es von Minute zu Minute schwieriger. Ein kontrollierter Spielaufbau war kaum noch möglich und so blieb vieles dem Zufall überlassen. Janik Lorenz scheiterte in der 28. Minute am Holtriemer Torwart Kevin Dieker und auch Stefan Eeten konnte ihn nicht überwinden (30.). Ein Freistoß von Christian Eeten auf das TuS-Tor, Dieker klärt mit den Fäusten vor Mirco-Zico Harms, aber der Ball springt Marcel Lettau an den Kopf und ins eigene Tor zum Stand von 3:1 (37.).

Plötzlich spielte Visquard Harakiri

 

Was dann passierte, konnte man nur noch mit Harakiri vergleichen, solche Abwehrfehler machte der RSV Visquard. Statt mit einer sicheren Führung in die Pause zu gehen, luden sie die Holtriemer zum Toreschießen ein. Zunächst erzielte Malte Frerichs den Anschlusstreffer zum 3:2 (40.) und dann setzte Pascal Boden noch einen drauf, markierte in der 43. Minute den Ausgleich zum 3:3.

Gleich nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit hatte Stefan Eeten die Führung für den RSV auf dem Fuß, doch sein Schuss ging knapp über das Gehäuse (46.).

Es klappte jetzt nicht mehr viel bei beiden Mannschaften und es schlichen sich viele Abspielfehler ein. Die Fouls häuften sich. In der 74. Minute tankte sich der Holtriemer Torjäger Thorsten Lettau durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß verwandelte der Gefoulte selbst mit einem schönen Schlenzer zum 3:4. Der RSV versuchte alles, um noch ein Tor zu erzielen und drückte weiter – aber ohne Erfolg. Ein Konter der Gäste brachte schließlich die Entscheidung. Nach einem Foulspiel im Strafraum zeigte Schiedsrichter Ingo Eickelmann auf den Punkt, diese Chance nutzte Goalgetter Thosten Lettau eiskalt zum 3:5 (80.). In diesem Spiel wäre für den RSV Visquard mehr drin gewesen.

Trainer Stefan Eeten RSV Visquard: „Wir haben versäumt in der ersten Halbzeit den Sack zuzumachen und in so einer Begegnung macht es dann so ein Thorsten Lettau aus“.

Tore: 1:0 und 2:0 Christian Eeten (7. 26.) 2:1, 3:4, 3:5 Thorsten Lettau (26., 74., 80.), 1:3 Marcel Lettau Eigentor (37.), 3:2 Malte Frerichs (40.) 3:3 Pascal Boden (43.).

RSV Visquard: Nico Stachowiak – Marvin Eeten, Jannik Lorenz, Marco van Gerpen, Simon Uphoff, Daniel Schwidder, Jens Eeten, Christian Eeten, Timon Marek Wübbena, Stefan Eeten, Mirco-Zico Harms.

Eingewechselt wurden: Eike Eeten, Marco Cornelius und Florian Beer.

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