„Das ist eine innere Genugtuung für mich“, sagte der 28-Jährige, der durch den Sieg mit 14 Punkten die Weltcup-Führung vom tschechischen Eton-Sieger Ondrej Synek (13) übernahm. 300 Meter vor dem Ziel hatte Hacker (7:17,70 Minuten) zum Schlussspurt angesetzt und den Neuseeländer Mahe Drysdale (7:18,83) sowie den lange führenden Synek (7:22,37) auf die Plätze verwiesen.
„Hacker hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet“, sagte Sportdirektor Michael Müller vom Deutschen Ruderverband (DRV). Der Olympiasiebte drängte sich durch den Sieg in die Favoritenrolle für das Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern (8. bis 10. Juli) und die Weltmeisterschaften in Japan (28. August bis 4. September). Den internen Ausscheidungskampf mit Robert Sens (Berlin) um den WM-Startplatz im Einer scheint Hacker bereits für sich entschieden zu haben.
Einen Überraschungserfolg landete der Doppelzweier mit Christian Schreiber (Halle/Saale) und Rene Burmeister (Rostock), die ihren ersten Weltcup-Erfolg feierten. Silbermedaillen gingen jeweils an die leichten Doppelzweier mit Jörg Lehnigk/Manuel Brehmer (Ratzeburg/Berlin) und überraschend auch an Berit Carow/Laura Tasch (Neumünster/Würzburg). Auch der leichte Vierer ohne Steuermann mit Bastian Seibt (Hamburg), Stephan Mlecko (Essen), Matthias Veit (Mannheim) und Axel Schuster (Berlin) gewann Silber. Bronze holten Christiane Huth und Britta Oppelt (Potsdam/Berlin) im Doppelzweier.
geschlagen geben. „Wir sind mit einem hohen Aufwand gerudert, aber der Ertrag war zu gering“, analysierte Bundestrainer Dieter Grahn.
