Ramsloh - Der Reit- und Fahrverein Saterland und Umgebung hat auf seiner Generalversammlung im Landgasthof Dockemeyer eine äußerst positive Bilanz gezogen. Mit über 50 Personen war die Mitgliederversammlung sehr gut besucht. Unter den Gästen hieß Vereinsvorsitzender Theo Fugel insbesondere die Gründungsmitglieder Conrad Niemeyer, Gerlinde Bartjen-Schütte und Ludger Dannebaum sowie den ehemaligen Vereinsvorsitzenden Gunnar Koch und das Ratsmitglied Benno Hermes willkommen.

Bei den anstehenden Wahlen zum Vorstand wurde Toni Meyer als 2. Vereinsvorsitzender einstimmig wiedergewählt. Schriftführerin Tanja Claaßen stand für eine erneute Amtszeit nicht zur Verfügung. Ihr Amt übernimmt die bisherige 3. Vereinsvorsitzende Janet Sanders, die einstimmig gewählt wurde.

Auch die bisherige Kassenwartin Bettina Altrogge stand dem Verein für eine erneute Wiederwahl nicht zur Verfügung. Zur neuen Kassenwartin wurde deshalb einstimmig Silvia Hermes gewählt, die künftig gemeinsam mit Heidrun Gertzen die Kasse führen wird. Neuer 3. Vorsitzender wurde Dirk Siemer. In den Festausschuss wurden Brigitte Meyer, Klara Deddens, Silvia Hermes, Kerstin Buschhardt und Heike Tews gewählt.

Über sprudelnde Einnahmen und eine hervorragende Kassenlage berichteten Heidrun Gertzen und Bettina Alt-rogge der Versammlung. So konnte der Verein das Darlehen für das Strohlager wieder ablösen. Die Kassenprüfer Ludger Dannebaum und Eva-Maria Kramer bescheinigten den Kassenführerinnen eine ordnungsgemäße Kassen- und Buchführung und so wurde dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt.

In seinem Rückblick auf ein sehr positives Jahr 2016 ging Theo Fugel zunächst auf die zwei großen internationalen Sportereignisse – die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele in Rio – ein. Reiterinnen und Pferde aus der Region, dem Oldenburger Münsterland, waren mit berechtigten Hoffnungen auf Medaillen nach Brasilien gereist und holten dort je zweimal Gold, Silber und Bronze.

Eine traurige Nachricht gab es zum Jahresbeginn, das erst im Jahr zuvor erworbene Voltigier-Pferd Fandeur musste aufgrund einer Kolik eingeschläfert werden. Der Verein habe deshalb das Voltigierpferde Scob gekauft. Danke sagte Fugel insbesondere der Familie Koch, die den Verein dabei finanziell unterstützte.

Ansonsten war das Jahr 2016 für den Reitverein wahrscheinlich das erfolgreichste überhaupt. Der Schulbetrieb konnte erheblich erweitert werden, da der bestehende Schulbetrieb aus Altenoythe-Kampe samt Vereinsponys und Ausbilderin Barbara Stinken in den Saterländer Verein integriert wurden. Außerdem gab es über 1000 Turnierstarts an insgesamt sieben Turniertagen. Auch aus züchterischer Sicht dürfte der Verein stolz sein. Erfolgreich seien Saterländer Pferde derzeit auf den internationalen Turnieren speziell im Springsport.

Theo Fugel gab auch einen Ausblick auf das Jahr 2017. Hier verwies er auf das große 10. Youngster Turnier am 1. und 2. April und auf das 40-jährige Bestehen des Vereins am 27. Dezember. Dazu sie eine Jubiläumsfeier, kombiniert aus reitsportlicher Veranstaltung und Fete, geplant.