Auch das Comeback von „Pepe“ Nast, seit 28 Jahren Hallensprecher der EWE Baskets und zuvor der OTB-Basketballer, konnte am Sonnabend die achte Niederlage im neunten Spiel der sich zurzeit völlig außer Form befindlichen Oldenburger Bundesliga-Korbjäger gegen EnBW Ludwigsburg (74:78) nicht verhindern. Dennoch hatte Nast nach langer verletzungsbedingter Pause mit seiner markanten Stimme wieder in gewohnter Weise die Stimmung in der EWE-Arena angeheizt. Außerdem durfte er einige Mitglieder des Pflegepersonals aus den Kliniken begrüßen, die ihn betreut hatten.
Unterdessen wurde der Erstliga-Basketballer Arne Woltmann (ehemals Oldenburger TB) vor dem Heimspiel der Baskets-Ligarivalen Artland Dragons Quakenbrück gegen die Skyliners Frankfurt (92:74) von Artland-Manager Marko Beens verabschiedet.
Für ganz hartgesottene Baskets-Fans zeigt der Oldenburger Lokalsender „o eins“ derweil am heutigen Dienstag noch einmal eine Aufzeichnung um 16 und um 22 Uhr des Spiels der Mannschaft von Coach Don Beck gegen Ludwigsburg. Durch das Programm führen Bernd Materne, Heiko Müller und Lars Ruhsam.
Außer den Gästen aus Ludwigsburg gab es in der EWE-Arena einen weiteren Gewinner. Bei der Dankeschön-Party für die Fans kamen im Anschluss an das Spiel bei einer Tombola mehrere hundert Euro zugunsten des Kinderhospizes Löwenherz in Syke zusammen.
Was auf das Sportliche zurzeit leider weniger zutrifft, gilt für das EWE-Baskets-Center an der Maastrichter Straße: Es genießt Vorbildcharakter. Das Leistungszentrum, welches Trainingshalle, Funktionsräume und die Geschäftsstelle des Bundesligisten vereint, wurde jüngst erneut von der Liga-Konkurrenz in Augenschein genommen. Nachdem sich schon die Verantwortlichen der Artland Dragons Quakenbrück vor Ort informiert hatten, stattete nun eine Delegation aus Braunschweig um Trainer Emir Mutapcic Oldenburg einen Besuch ab, um sich die Konzeption des Centers erläutern zu lassen.
Internationale Gäste konnten am Sonntag anlässlich der Niedersachsenliga-Partie zwischen dem VfB Oldenburg und Fortuna Sachsenross Hannover (3:1) im Marschweg-Stadion begrüßt werden. Die D-Jugend von den Valeview Shankill Schoolboys aus Irland, die am ersten Fair-Play-Turnier des Krusenbuscher SV teilgenommen hatte, geleitete die VfB-Mannschaft um Kapitän Matthias Plump auf das Spielfeld. Hand in Hand mit den Hannoveranern lief das Krusenbuscher Team auf.
Derweil saßen fünf Jugendmannschaften des VfL Oldenburg (D-, E- und F-Jugend) nebst Trainern, einigen Eltern und den Vereinsverantwortlichen Enno Cording (Fußball-Obmann), Rainer Lamprecht (Jugend-Obmann) und Stellvertreter Thorsten Hellmich auf Einladung von Werder Bremen beim Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Werder und Bayern München (3:0) auf der Tribüne des ausverkauften Weser-Stadions. Vor dem Anpfiff der Partie wurden die 100 VfLer vor 42 000 Zuschauern von Stadionsprecher Christian Stoll über die Lautsprecher begrüßt. Grund für die Einladung: Auch der VfL kooperiert mit dem Bundesligisten im Rahmen der Aktion „100 Prozent Werder – 100 Vereine“. Unter anderem nahmen VfL-Trainer und Verantwortliche an diversen Schulungen beim SV Werder teil.
