„Dobbenwiese als Müllplatz“, zur Freizeitnutzung der Grünflächen in den Sommermonaten (NWZ  vom 7. Juni)

Als langjähriger Anwohner der Dobbenwiese freue ich mich immer wieder über diesen wunderbaren Treffpunkt, wo stressfrei Fußball neben Sonnenanbetern und mittelalterlichen Schwertkämpfen praktiziert wird.

Die Probleme begannen etwa vor 3 bis 4 Jahren mit Abiturientenfeiern – da begann das Müllproblem.

Das steigerte sich immer mehr. Heute ist die Dobbenwiese vor allem in den Abend- und Nachtstunden Partyzone mit wummernden Bässen.

Rauchschwaden von Grillaktivitäten zwingen Anwohner zeitweise die Fenster zu schließen. Scherben liegen auf der Wiese und in den Straßen; auch Spritzen wurden schon gefunden.

Es sind wohl nur einzelne Gruppen die diese tolle Einrichtung missbrauchen. Da sollte es durch gelegentliches Flaggezeigen von Ordnungsamt und Polizei doch möglich sein, ein weiteres Abgleiten dieser schönen Einrichtung zu verhindern.

Peter Horneber Oldenburg

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Es ist als Anwohner und Nutzer dieser wunderschönen Fläche „Dobbenwiese“ und Dobbenteich traurig anzusehen, mit welcher Respektlosigkeit es auf dieser Freifläche zugeht.

Für mich ist es nicht nur nicht nachvollziehbar, wie achtlos der Müll nicht nur auf der Freifläche, sondern auch in den Dobbenteich entsorgt wird, sondern auch, warum dort nicht regelmäßig Kontrolle gegangen wird und Bußgelder ausgesprochen werden.

Nach jedem Sonnentag bietet sich morgens ein Bild des Grauens. Da nun schon Hunde auf der Wiese verboten worden sind – was ich als Hundehalter in kleinster Weise nachvollziehen kann – ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis es zu Spannungen mit den Anwohnern und anschließenden Konsequenzen kommt.

Ein morgendlicher Spaziergang gleicht einem Hindernislauf durch unzählige Scherben und sonstige Hinterlassenschaften. Ein dringender Appell an die feierwütigen Nutzer scheint wohl eher aussichtslos.

Patrick Gehrels Oldenburg

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Der oben genannte Artikel spricht mir aus dem Herzen. Ich bin Anwohnerin und sehe an schönen Sommertagen regelmäßig die vermüllten Dobbenwiesen – ein Graus. Die Bemühungen der Stadt, mit Schildern auf ein verständnisvolles Miteinander hinzuweisen, ist ja sehr ehrenwert, verfehlt aber die Zielgruppe. Auch die Androhung eines Bußgeldes ist nur sinnvoll, wenn es auch jemanden gibt, der diese Drohung umsetzt.

Nicht nur ökonomisch betrachtet wäre es m. E. sinnvoller, Mitarbeiter an den „gefährdeten Tagen“ auf den Dobbenwiesen Präsenz zeigen zu lassen und gegebenenfalls ein Bußgeld auszusprechen.

Es sind oft nur wenige Stunden, in denen die Wiesen zugemüllt werden. Es würde sich schnell unter den Nutzern der Wiesen herumsprechen, wenn Ordnungshüter auf den Dobbenwiesen umherschlendern und aktiv für eine fachgerechte Müllentsorgung bzw. -mitnahme sorgen.

Auf jeden Fall scheint mir eine Präsenz kostengünstiger zu sein als eine stundenlange Reinigung in den frühen Morgenstunden.

Übrigens: In Australien gibt es an solchen öffentlichen (Grill) Plätzen überhaupt keine Mülltonnen, frei nach dem Motto: Ich habe alles hergebracht, dann kann ich auch alles wieder mitnehmen.

Renate I. Eriksen Oldenburg