Großenkneten - Schönstes Jagdreiterwetter präsentierte der Herbst am Samstag den über 40 Teilnehmern an der Fuchsschwanzjagd des Reit- und Fahrvereins Großenkneten. Auf dem Hof von Heinz Oltmann-Janßen gaben sich die Jagdreiter ihr Stelldichein. Vorsitzender Herbert Kempermann begrüßte die zum Teil weit angereisten Jagdteilnehmer.
Das erste Feld, das Kempermann als Master persönlich anführte, nahm alle zwölf aufgebauten Natursprünge auf der rund 20 Kilometer langen Wegstrecke. Im zweiten Feld hatten die Reiterinnen und Reiter die Wahlmöglichkeit, die Hindernisse zu nehmen oder an ihnen vorbeizureiten. Das Nichtspringerfeld war für Anfänger gedacht. Hier wurden die aufgebauten Sprünge nicht angeritten.
Nach der Pause an der Erdgasaufbereitungsanlage in Sage/Großenkneten trafen die Jagdreiter wohlbehalten wieder auf dem Hof Oltmann-Janßen ein.
Dort wurden auf einer angrenzenden Ackerfläche die Fuchsschwänze ausgeritten. Bei der Jugend gewann Josefine Muhle aus Visbek die begehrte Trophäe. Im Anfängerfeld war Jana Köchling vom Gastgeber erfolgreich. In der Seniorenabteilung griff sich Hartmut Kuhn (Wildeshausen) den Fuchsschwanz. Henning Hollmann (Kloster Heiligenrohde) siegte im Mittelfeld und Silvia von Behren (Ahlhorn) bei den Ponyreitern.
Im Feld der Amazonen war es Yvonne Abeln aus Huntlosen, die einmal mehr die Trophäe gewann. Herbert Kempermann ließ bei den Vereinsreitern der Konkurrenz keine Chance.
Nach der Reitjagd stand das gesellige Beisammensein auf dem Hof im Mittelpunkt. Die Jagdreiter ließen bei Getränken und Imbiss den Tag ausklingen.
Humor bewies Gastgeber Heinz Oltmann-Janßen. Mangels eines braven Reituntersatzes sattelte er seine eigene Jagdpferdekreation zum Aufmarsch: einen Drahtesel mit Goldschleife und viel Pappmaschee.
