Wildenloh - „Jeder Verein im Ammerländer Schützenbund (ASB) muss schauen, wie er seinen Schützenfestball organisiert. Dem Schützenverein (SV) Wildenloh ist es sehr gut gelungen.“ ASB-Präsident Rolf Kaiser sparte am Sonnabend nicht mit Lob über den Schützenfestball, mit dem der SV Wildenloh sein Jahresfest feierte. Im „Haus der Vereine“ feierten nicht nur die Schützen aus der Bauerschaft, sondern mit ihnen Dorfbewohner, Vertreter der örtlichen Vereine und Abordnungen befreundeter Schützenvereine.

Vom mehrtägigen Schützenfest mussten sich die Wil­denloher vor zwei Jahren verabschieden, da die bis dahin genutzten Räume nicht mehr zur Verfügung standen. Mit dem Umzug in das „Haus der Vereine“ und der Durchführung des Festballs am Sonnabendabend wurde eine Alternative geschaffen, die bei der Bevölkerung gut ankam. Auch jetzt waren alle Tische im Saal gut besetzt. Und Platz zum Tanzen nach der Musik mit „Uwe’s Musikkiste“ blieb auch noch.

Diese Atmosphäre bildete einen passenden Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Elfriede Gritzka und Werner Bruns erhielten für ihre 60-jährige Mitgliedschaft die Treuenadel des Deutschen Schützenbundes (DSB) in Gold. Darüber hinaus war die heute 93-jährige Frau Gritzka von 1955 bis 1995 Kassenwartin im Verein.

Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Günter Buttler und Etta Brötje mit einer Ehrennadel in Gold des DSB ausgezeichnet. Ihre Teilnahme absagen mussten Monika und Eckehard Hoffmann sowie Helmut Meyer, die für ihre 40-jährige Mitgliedschaft die Auszeichnungen nachträglich ebenso erhalten werden wie Hans Bürgen, der für seine 25-jährige Mitgliedschaft eine Ehrennadel in Silber bekommt.

In Ermangelung eines Schützenkönigs luden der Juniorenkönig Tobias Ecke zusammen mit seinen Adjutanten Jannik Arndt und Malte Ellberg zu dem Festball ein. Nicht nur der Präsident des SV Wildenloh, Torsten Pophanken, lobte die Bereitschaft der Jugendlichen; „Bei diesem Engagement wird mir um die Zukunft des Schützenwesens nicht bange“, so Rolf Kaiser.