SALT LAKE CITY - SALT LAKE CITY/DPA/SID - Der Weg zum olympischen Kilometer-Gold führt nur über Anni Friesinger: Mit einem fulminanten Doppelschlag holte sich die Eisschnelllauf-Weltmeisterin in Salt Lake City ihre ersten beiden Weltcup-Siege über 1000 Meter. „Ich war mal wieder wildern bei den Spezialistinnen“, sagte die derzeit kompletteste Eisschnellläuferin der Welt und zeigte sich „total überglücklich“, als erste Frau zwei Mal unter 1:14 Minuten gelaufen zu sein.
Wie erwartet purzelten in Salt Lake City am Wochenende erneut die Rekorde. Auf der Olympia-Bahn von 2002 schraubte der 19-jährige Niederländer Sven Kramer über 5000 Meter den Weltrekord auf 6:08,78 Minuten. Der Dresdner Jens Boden (6:20,15) stellte als Dritter der B-Gruppe einen deutschen Rekord auf.
Der Grefrather Christian Breuer steigerte die deutsche Bestmarke über 1500 Meter auf 1:45,49 Minuten und buchte mit Platz 13 das Olympia-Ticket. Japans 500-Meter-Weltmeister Joji Kato holte sich in 34,30 Sekunden den fast fünf Jahre alten Weltrekord (34,32) seines Landsmannes Hiroyasu Shimizu.
