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NWZonline.de Sport

Sams Weg führt ins Krankenhaus statt zum WM-Titel

14.11.2005

HAMBURG HAMBURG/SID - Sein Weg sollte zum WM-Titel führen und endete stattdessen im Krankenhaus: Angebrochener Kiefer, Gehirnerschütterung, das mögliche Karriereende. Sinan Samil Sam erlebte in Hamburg eine der schwärzesten Stunden seiner Boxlaufbahn. Der in Berlin lebende Türke unterlag dem Kasachen Oleg Maskajew im Ausscheidungskampf des World Boxing Council (WBC) um das Herausfordererrecht für Hasim Rahman (USA) über zwölf Runden klar nach Punkten. Der 31-jährige Sam kassierte die dritte Niederlage seiner Karriere.

„Das war heute eine ganz bittere Stunde für uns. Wir hatten uns viel mehr erhofft“, sagte Trainer Ulli Wegener, „wir haben sehr viel mehr verloren als nur den Kampf.“ Promoter Wilfried Sauerland und sein TV-Partner ARD haben damit einen Hauptkämpfer eingebüßt, die Pläne von großen WM-Kämpfen sind geplatzt. Ob Sam trotz seines Vertrages bis Ende 2006 überhaupt noch einmal für den Berliner Stall in Ring steigt, ist offen. Sams persönlicher Manager Ahmed Öner dachte nach der Niederlage über einen Abschied aus dem Sauerland-Stall nach, dem er nach seinem Abschied von Universum erst seit etwas über einem Jahr angehört. Gegen den bereits 36-jährigen Maskajew kassierte Sam serienweise harte Treffer. Wieder überzeugte er durch seine unglaublichen Nehmerfähigkeiten, traf auch den Kasachen mehrmals gefährlich, doch von boxerischer Linie war nur wenig zu sehen. „Das war der schlechteste Kampf, den ich von Sinan bisher gesehen habe“, sagte Sauerland.

Lediglich die erfolgreiche Titelverteidigung von Europameister Sebastian Sylvester im Mittelgewicht rettete für Sauerland einen enttäuschenden Abend. Der 25-jährige Greifswalder punktete mit Mühe den Italiener Lorenzio Di Giacomo aus, zeigte dabei aber auch keine Leistung, die Anlass zu großen Hoffnungen gibt. „Nichts lief, ich bin nicht in den Kampf gekommen“, sagte Sylvester, der noch auf ein Duell mit dem zur Zeit verletzten Leverkusener Felix Sturm hofft.

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