Sande - Nach dem bärenstarken Start ins neue Jahr mit zwei auch in der Höhe verdienten Siegen im Spitzenspiel-Doppelpack gegen die Harzer Falken (5:2) und die Weserstars Bremen (7:1) können es die Akteure des ECW Sande auf der Zielgerade der Hauptrunde in den beiden noch ausstehenden Partien nun etwas ruhiger angehen lassen. Schließlich hat sich der amtierende Meister der Eishockey-Regionalliga Nord bereits sicher für die nachfolgende Meisterrunde (ab Februar) qualifiziert und eindrucksvoll bewiesen, dass er für die Playoffs gerüstet ist.
Dennoch wollen die Jadehaie versuchen, als klarer Favorit die Spannung in den Duellen gegen die beiden Kellerkinder der Nord-Staffel möglichst hochzuhalten. Zunächst steht für den Tabellenzweiten an diesem Samstag um 19.30 Uhr das Auswärtsspiel im Landkreis Stade bei den TuS Harsefeld Tigers auf dem Programm. Eine Woche später haben die Sander die Crocodiles Hamburg 1b im heimischen „Haifischbecken“ an der Weserstraße zu Gast.
„Es geht für uns vor den Playoffs um nichts mehr. Das Wichtigste ist, dass wir verletzungsfrei bleiben“, erklärt Kapitän Nick Hurbanek: „Zudem sind jetzt auch mal verstärkt die Jungs an der Reihe, die bisher nicht so häufig zum Einsatz gekommen sind.“
Fehlen wird Coach Sergey Yashin gegen Harsefeld lediglich Routinier Vitali Janke, der wegen Leistenproblemen geschont wird. Wenn es am Abend in der Harsefelder Eissporthalle zum Anbully geht, ist derweil die lettische Paradereihe natürlich mit an Bord.
„Die Jungs sing gut drauf, haben den Puck gegen Braunlage und Bremen richtig gut laufen lassen und schönes Eishockey gezeigt“, lobt Hurbanek. So avancierte Vitalijs Hvorostinins dank drei Treffern und vier Assists zu Jahresbeginn sogar zum neuen Topscorer der Regionalliga Nord. In Torhüter Karlis Zakrevskis (33 gehaltene Schüsse allein gegen die Harzer Falken) und Verteidiger Dmytro Demianiuk (2 Tore, 3 Vorlagen) wurden zwei weitere Jadehaie zu „Spielern der Woche“ in der Nordstaffel gekürt.
Rückblick: Im Hinspiel gegen die Harsefeld Tigers hatte der ECW Sande Ende November mit 14:1 seinen bislang höchsten Saisonsieg gefeiert. Damals waren allerdings die sechs Zugänge vom zurückgezogenen Adendorfer EC beim TuS noch nicht zum Einsatz gekommen. „Diese Spieler stellen schon eine Verstärkung dar. Im Rückspiel wird es für uns daher wesentlich schwerer werden“, ist sich Hurbanek sicher: „Daher müssen wir das 14:1 aus unseren Köpfen rauskriegen.“
