Sande - Tischtennis-Landesligist TuS Sande ist mit zwei Erfolgserlebnissen in die neue Saison gestartet. Beim Doppelspieltag bezwangen die Friesländer zunächst den Osnabrücker SC deutlich mit 9:1, ehe einen Tag später SF Oesede II mit 9:3 in die Knie gezwungen werden konnte. Folgerichtig grüßt der Verbandsliga-Absteiger, der den direkten Wiederaufstieg anpeilt, mit 4:0 Punkten von der Tabellenspitze. „Es war ein gelungener Auftakt für uns, bei dem der Pflichtaufgabe in Osnabrück die Kür in Oesede folgte“, bilanzierte Teamsprecher Sebastian Fengler.
Spielerische Qualität
Beim Kantersieg in Osnabrück ließ das Sextett um die neue Nummer eins Alexander Janssen gerade mal sechs Satzgewinne zu. Drei davon gingen an die Hausherren, als Frank Black/Hendrik Biele ihr Eingangsdoppel mit 1:3 gegen Florian Remark/Matthias Cramme verloren. Es sollte aber der einzige Erfolg an diesem Tag für den OSC gegen starke Sander bleiben. Denn in der Einzelrunde untermauerte der TuS seine spielerische Qualität und gewann fünf Einzel in Folge, ohne einen Satz abzugeben. Beim Stand von 7:1 sorgten schließlich Black (3:1 gegen Sacha Ahlemeyer) und Janssen, der das Spitzenduell gegen Tomasz Filas mit dem selben Resultat gewann, für den 9:1-Endstand. Fengler: „Da wurden wir unserer Favoritenrolle deutlich gerecht.“
Einen Tag später stand das laut Fengler schwerere Auswärtsspiel gegen SF Oesede II auf dem Programm – und Sandes Nummer drei sollte mit seiner Prognose recht behalten. Dabei spiegelte der relativ deutlich wirkende 9:3-Erfolg nicht den tatsächlichen Spielverlauf wider, denn die Gastgeber boten erbitterte Gegenwehr und stemmten sich mit aller Kraft gegen die Dominanz des TuS. Am Ende erzielte Oesede ganz 20 Satzgewinne, aufseiten der Sander standen 28 zu Buche.
Nach den Doppeln waren die Friesländer knapp mit 2:1 in Führung gegangen, wobei es besonders Janssen und Henning Hartmann schwer gegen Jan-Christoph Appeldorn/Nicolas Koch-Hartke hatten. Die beiden Sander benötigten fünf Sätze, um am Ende doch die Oberhand zu behalten. Ebenso waren Black/Biele (3:1 gegen Michael Saffran/Marius Koch-Hartke) erfolgreich. Weniger gut lief es bei Fengler/Nelson Jahnel, die sich mit 0:3 Fynn Pörtner/Hinrich Buermeyer geschlagen geben mussten.
Gang höher geschaltet
Als dann das erste Einzel des Tages an Oesede ging, weil Hartmann mit 0:3 gegen Pörtner unterlag und Fengler in seiner Partie im Zuge einer 1:3-Niederlage gegen Appeldorn den 3:3-Ausgleich zulassen musste, bahnte sich eine Partie auf Augenhöhe an. Doch ab diesem Zeitpunkt schaltete der TuS einen Gang höher und gewann sechs Partien in Folge, zwei davon in fünf Durchgängen.
„Ein Sieg, der mit Sicherheit zu hoch ausgefallen ist. Zumal ich selbst das vorgezogene Spiel gegen Saffran schon verloren hatte, und Frank Black bereits mit 0:2 und 8:9 in seinem zweiten Einzel hinten lag, ehe Nelson Jahnel die Partie durch sein 3:0 gegen Appeldorn beendete“, sagte Fengler: „Unsere Marschrichtung ist nun aber klar: ganz oben mitspielen.“
