Sande/Heidmühle - Am Freitagabend gewann der Heidmühler FC II sein Auswärtsspiel in der 1.Fußball-Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Nord beim FC RW Sande mit 7:3 Bereits in der ersten Hälfte haben die Gäste alles klargemacht, führten zur Pause mit 5:0.
Was jedoch auffiel, die Gastgeber haben sich nie aufgegeben und sich auch nie versteckt. Vielleicht im sicheren Gefühl des Sieges, haben die Heidmühler in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so druckvoll agiert. Die Folge, RW Sande kam auf 2:6 heran und sorgte so für einen Wachmacher bei den Gästen.
Das Tor zum 3:6 durch den eingewechselten Bjarne Schmidt freute Sande-Coach Michael Janßen besonders. „Den hat er sich verdient, Bjarne ist immer voll bei der Sache, auch wenn er nicht oft spielt, das war schon sehr schön“.
Überhaupt ist Janßen trotz der Niederlage gut gelaunt. „Mein Co-Trainer Maximilian Hohmann musste spielen, Gerrit Schökel schnürte sich auch die Schuhe, mit der heutigen Aufstellung werden wir sicher nicht oft spielen. Dafür hat sich die Mannschaft aber super verkauft und sie nie hängen lassen. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und das macht mich glücklich“, sagt Janßen der aber auch ein Lob an die Gäste parat hat. „Das ist schon eine starke Mannschaft, bei denen heute aber auch alles funktionierte. Der Sieg geht klar in Ordnung, aber wir haben immer wieder Nadelstiche gesetzt“.
Der HFC hat erneut unter Beweis gestellt, dass man zu Recht an der Tabellenspitze steht. „Ich habe seilten so eine starke Halbzeit meiner Mannschaft gesehen“, spricht HFC-Coach Oliver Fuhlhage die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft an. „In der zweiten Hälfte haben wir ein wenig umgestellt, das gab einen kleinen Bruch in unserem Spiel und wir bekamen die drei Gegentore. Aber, der Sieg geht so vollkommen in Ordnung“, sagt Fuhlhage. Er konnte heute keinen Torhüter aufbieten, sodass mit Randy Krey ein Feldspieler das Tor hüten musste.
Tore: 0:1 Alexander Arnz (2.), 0:2 Hendrik Michael (25.), 0:3, 0:4 Samuel Stainbank (28./31.), 0:5 Hendrik Michael (37.), 0:6 Samuel Stainbank (52.), 1:6 Edgar Wall (69.), 2:6 Sebastian Hahn (71.), 3:6 Bjarne Schmidt (85.), 3:7 Hendrik Michael (90.+5.)
