Sande - Für die Landesliga-Männer und Verbandsliga-Frauen des TuS Sande stehen an diesem Wochenende jeweils hochgradig wichtige Partien im Kampf um die Meisterschaft an. Diese kann sich das Tischtennis-Sextett um Nelson Jahnel & Co. im Falle eines Sieges im Spitzenspiel gegen Oldendorf sogar schon vorzeitig sichern. Erfolge feierten drei Sander Akteure zuletzt auch bei den Landesmeisterschaften der Senioren in Dinklage.
Landesliga Männer: Der aktuelle Tabellenführer aus Sande (27:1 Punkte) steht vor seiner wohl schwersten und zugleich wichtigsten Aufgabe in der laufenden Rückrunde. Wenn die erfolgsverwöhnte Truppe von der Berliner Straße am 15. Spieltag beim direkten Verfolger aus Oldendorf (22:6) gewinnen sollte, ist den Friesländern die Meisterschaft theoretisch wie praktisch nicht mehr zu nehmen. Der Vorsprung würde sich, bei noch drei ausstehenden Partien bis zum Saisonende, auf sieben Zähler belaufen. Die wegweisende Begegnung findet am Sonnabend (16 Uhr) in Oldendorf statt; im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten 8:8-Unentschieden voneinander.
Verbandsliga Frauen: Ebenso auf der Zielgeraden in Richtung Aufstieg befindet sich das Frauen-Quartett des TuS Sande um Topakteurin und die zugleich beste Spielerin der Liga, Meike Gattermeyer (38:0 Siege). So haben es die Friesländerinnen (32:2) am Sonntag ab 13 Uhr auswärts mit dem Tabellendritten TV Grohn zu tun. Im vergangenen Jahr gewannen die Sanderinnen diese Topbegegnung mit 8:5, die Vorzeichen auf ein erneute Punktedoppelpack stehen also recht gut für den TuS, der aktuell Zweiter hinter Wissingen (zwei Spiele mehr, 33:5) ist.
Landesmeisterschaft: Von den Titelkämpfen der Senioren in Dinklage sind Susanne Meyer und Anke Black (beide AK 40) sowie Frank Black (AK 50) gleich mit sechs Medaillen im Gepäck nach Sande zurückgekehrt. Nachdem sich die jeweils an Position eins gesetzten TuS-Akteure in den Gruppenspielen alle schadlos gehalten hatten, gingen sie als Gruppenerste in die K.o.-Runde. Dort machte Frank Black nach zwei Siegen (3:2, 3:1) sein Meisterstück im Halbfinale gegen den mehrmaligen Landesmeister in der 40er- und 50er-Klasse, Martin Scholz aus Hannover (Verbandsliga), den er in vier Sätzen bezwang. Im Finale hatte der Sander gegen Klaus Hellmann aber das Nachsehen (0:3) und wurde Vizemeister.
Jeweils eine Bronzemedaille im Einzelwettbewerb erspielten sich Anke Black (sie unterlag im Halbfinale Silvia Nowak aus Frielingen mit 1:3) und Susanne Meyer, die im Semifinale gegen die alte und neue Landesmeisterin Joanna Jerominek vom Oberligisten TSV Watenbüttel mit 0:3 unterlag.
Bronze im Doppel sicherte sich Frank Black an der Seite von Heinrich Enneking (Oldenburg), mit dem er das erste Mal gemeinsam an der Platte stand. Das Duo unterlag im Halbfinale den Bezirksdoppelmeistern Burckhard Schulz und Frank Wollenhaupt. Noch besser machten es Anke Black und Susanne Meyer im Frauendoppel. Sie wurden letztlich Landesmeisterinnen durch einen Vier-Satz-Erfolg gegen Nicola Betz und Silke Kamler (Bezirk Lüneburg).
