SANDE - Die Landesklassen-Handballer des TuS Cäciliengroden standen bei ihrem Trainer Karl-Heinz Müller „unter Bewährung“, denn nach der deutlichen Trainingsan- und aussprache wollte der Coach Taten sehen. 46 Tore erzielten die Cäciliengrodener, kassierten aber trotz guter Torwartleistungen 25 Gegentore, so dass Müller auch für diese Woche noch Handlungsbedarf sieht.

„Gegen einen derart schwachen Gegner wie den TuS Esens sind 25 Gegentore einfach noch zu viel“, kritisierte Müller seine Schützlinge, die am Sonnabend ihr Heil in der Vorwärtsbewegung suchten. Ein Akteur besonders: Tobias Schulz nutzte seine Schnelligkeit aus. Er erzielte insgesamt 17 Tore. „Bei 20 Versuchen eine sehr gute Quote“, befand Trainer Müller. Auf eine gute Quote kamen auch die beiden jeweils für eine Halbzeit eingesetzten Cäciliengrodener Torhüter. Marcus Schopp meisterte 17, Christian Mahler 16 Würfe der Ostfriesen.

Den Grundstein zum deutlichen Erfolg legten die Gastgeber bereits im ersten Durchgang. Mit Keeper Schopp im Rücken wurde eine 22:10-Pausenführung herausgespielt.

Die zweite Halbzeit stand im letzten Teil dann im Zeichen nachlassender Kräfte. Darauf sind sicherlich auch die 15 Gegentore zurückzuführen, denn die Cäciliengrodener konnten abermals nur einen kleinen Kader aufbieten. Welchen Wert hat dieser Sieg für den TuS Cäciliengroden? „Er wurde gegen einen schwachen Gegner erzielt“, wiegelte Trainer Müller ab. „Wenn wir im nächsten Spiel in Neuenburg bestehen wollen, muss vor allen Dingen unsere Abwehrarbeit besser werden“, forderte er. „Sonst können wir dort nicht dagegen halten“, befürchtet er.

TuS Cäciliengroden: Marcus Schopp, Christian Mahler, Jesko Budde (1), Maik Stallmann (7), Thomas Frerichs (4/1), Tobias Schulz (17), Matthias Eiben (5), Stefan Budde (7/2), Michael Schöpgens (5).