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Tischtennis Oberliga-Frauen starten mit Niederlage und Sieg

Andreas Lehmkuhl

Sande - Ein überwiegend positives Wochenende liegt hinter den Tischtennisspielern des TuS Sande. Die Oberliga-Frauen unterlagen zwar dem TSV Heiligenrode mit 4:8, gewannen dafür aber gegen den VfR Weddel 8:1. Mit dem gleichen Ergebnis siegte die Zweite beim Landesliga-Aufsteiger TV Dinklage, und die Männer starteten in ihre Saison mit einem 9:5 beim TSV Venne.

Oberliga

Der TSV Heiligenrode mit seinen drei Noppenspielerinnen entwickelt sich zum Angstgegner des TuS. Schon in der Vorsaison hatte Sande gegen den TSV eine von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Vorentscheidend für das 4:8 war diesmal schon die erste Einzelrunde. Nach einer Punkteteilung in den Doppeln gelang den Gastgeberinnen dort kein einziger Erfolg. In der zweiten Runde kamen die Sanderinnen, bei denen Vanessa Black ihre Mutter Anke vertrat, noch einmal etwas heran – unter anderem weil sich Meike Fengler gegen Kurznoppenspielerin Nele Puls und Susanne Meyer gegen Melanie Schneider jeweils mit 12:10 im fünften Durchgang durchsetzten. Am Ende reichte das aber nicht aus, um den Fehlstart noch aufzuholen.

Der VfR Weddel bestätigte wieder einmal seinen Ruf als Wundertüte der Liga. Die drei besten Spielerinnen fehlten, Weddel trat nur zu dritt an. Nach längeren Regel-Diskussionen über die Aufstellungen der Doppel bei unvollständigem Antreten konnte es endlich losgehen. Susanne Meyer und Ersatzfrau Renska Rohlfs verloren ihr Doppel, danach gab es aber nur noch wenig Gegenwehr der Gäste. „Unterm Strich wie immer gegen Weddel: Viel Trara und schlechte Stimmung“, fand Abteilungsleiter Frank Black.

Es punkteten gegen Heiligenrode Fengler/Kampen, Fengler, Kampen, Meyer und gegen Weddel Fengler (2), Kampen, (2), Meyer, Rohlfs.

Landesliga

Ein unbequemes Spiel, in dem Nervenstärke gefragt sei, hatte Martina Krieger vom TuS Sande II beim TV Dinklage erwartet. Und genau so kam es. „Das Ergebnis war viel klarer als die Partie“, erklärte Krieger nach dem 8:1 ihrer Mannschaft. Die zeigte aber eben die geforderte Nervenstärke. Nachdem Krieger sich noch Dinklages Nummer eins, Lisa Tiemerding, hatte geschlagen geben müssen, gingen fünf der sechs übrigen Einzel in den Entscheidungssatz. Und immer hatte Sande am Ende die Nase vorn, gleich dreimal mit nur zwei Punkten Unterschied.

Es punkteten für Sande II Black/Boumann, Krieger/Gichtbrock, Black (2), Krieger, Gichtbrock, Boumann.

Die Sander Männer waren mit wenig Hoffnung nach Venne gefahren, da neben Alexander Janssen auch noch kurzfristig Philipp Meinen ausgefallen war. Doch bei den Gastgebern fehlten gleich drei Spieler. Vor allem die höhere Qualität der Sander Ersatzleute Hannes Biele und Arne Schwarting sorgte dann für einen vorab nicht erwarteten 9:5-Erfolg der Gäste.

Frank Black hatte einen schwarzen Tag erwischt und verlor zweimal, außerdem fanden in der Mitte Hendrik Biele und Lukas Meinen kein Mittel gegen das aggressive Noppenspiel Björn Büttners. Da Sebastian Fengler aber oben sicher gegen Manfred Titgemeyer und nach Abwehr von drei Matchbällen 3:2 gegen Christoph Willeke gewann, genügten die restlichen Siege gegen die drei Venner Ersatzspieler aus der Kreisliga für den Sander Erfolg.

Es punkteten Biele/Biele, Lukas Meinen/Schwarting, Fengler (2), Hendrik Biele, Lukas Meinen, Hannes Biele (2), Schwarting.

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