Sande - Am Wochenende greifen die beiden höherklassig agierenden Frauen-Teams des TuS Sande zum ersten Mal in der neuen Saison zum Tischtennisschläger.
Oberliga: Das Quartett um Topakteurin Meike Fengler kann sich zum Auftakt auf ein Heimspiel in der Klaus-Bünting-Halle (Berliner Straße) freuen. So erwarten die Friesländerinnen an diesem Sonntag um 12 Uhr die Spvg. Oldendorf II zum Schlagabtausch, die bereits eine Partie hinter sich gebracht hat (6:8 gegen die eigene Erste). Da der TuS in der Vorsaison zweimal recht deutlich gegen die Staderinnen gewonnen hat, gehen die Sanderinnen als Favorit in diese Begegnung. „Ein Sieg zum Auftakt wäre schön“, hofft entsprechend TuS-Betreuer Frank Black. „Das Saisonziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz.“
Dieses Vorhaben soll mit einer etwas veränderten Aufstellung in die Tat umgesetzt werden, die aber laut offizieller Meldeliste nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. So soll Zugang Renska Rohlfs, die in bei Sande II an Position eins auf Punktejagd geht, zu mehreren Oberligaeinsätzen kommen und als Ergänzungsspielerin für Fengler, Susanne Meyer, Sinja Kampen und Anke Black fungieren. Rohlfs wechselte vom SV Ochtersum aus der Verbandsliga Nord nach Sande, und erspielte zuletzt im oberen Paarkreuz eine sehr gute 25:15-Bilanz. Den Abstieg ihres Ex-Vereins konnte sie damit dennoch nicht verhindern. Black: „Am Sonntag sind alle fünf Spielerinnen in der Halle. Wer letztendlich spielt, wird dann geklärt. Renska ist ja auch schon am Vortag mit der Zweiten in Venne gefordert.“
Landesliga: Am Sonnabend gastiert der TuS Sande II um 15 Uhr beim TSV Venne. Ein eher unangenehmer Gegner, denn in den beiden vorherigen Vergleichen trennte man sich jeweils mit einem 7:7-Unentschieden voneinander. Während der TuS in der Vorsaison eine tolles Debüt in der Landesliga hinlegte und sich schon früh der Abstiegssorgen entledigte, musste Venne bis zum Schluss zittern. Über den Umweg der Abstiegsrelegation sicherten sich die Osnabrückerinnen aber den Klassenerhalt.
Mit der neuen Aufstellung Rohlfs, Stefanie Gichtbrock, Krieger und Martina Schulz peilt der TuS erneut den sicheren Klassenerhalt an – vielleicht sogar mehr. „Aus der Verbandsliga ist kein Team in die Landesliga Weser-Ems abgestiegen, stattdessen haben wir drei neue Aufsteiger. Ich schätze die Liga insofern etwa gleichstark wie letztes Jahr ein“, erklärt Sandes Teamsprecherin Krieger: „Mit Renska haben wir eine gute Nummer eins dazu bekommen, so dass wir eventuell sogar oben mitspielen können.“
