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Tischtennis Sande stößt auf Herbstmeisterschaft an


Den Sekt für die inoffizielle Herbstmeisterschaft hatten Sandes Oberliga-Frauen  kaltgestellt: (von links) Susanne Meyer, Anke Black, Meike Fengler und  Sinja Kampen  
Frank Black

Den Sekt für die inoffizielle Herbstmeisterschaft hatten Sandes Oberliga-Frauen kaltgestellt: (von links) Susanne Meyer, Anke Black, Meike Fengler und Sinja Kampen

Frank Black

Sande - Überaus erfolgreich waren im Tischtennis die Oberliga-Frauen und Landesliga-Männer des TuS Sande. Beide Teams gewannen ihre Partien vom Wochenende. Das Quartett um Meike Fengler kann sich sogar einen Spieltag vor Beginn der Winterpause bereits über die Herbstmeisterschaft freuen.

Frauen: Oberliga

Nach dem völlig ungefährdeten 8:0-Heimerfolg gegen Schlusslicht SV Wissingen ist sicher, dass TuS Sande als Herbstmeister in die Winterpause geht. Mit nunmehr 15:1 Punkten kann der TuS vom Zweitplatzierten SSV Neuhaus (10:4) einen Spieltag vor Ende der Hinrunde nicht mehr eingeholt werden. Ironischerweise treffen diese beiden Mannschaften in knapp zwei Wochen zum Liga-Gipfel aufeinander. „Dann kommt es darauf an, ob wir den Drei-Punkte-Vorsprung sogar weiter ausbauen können“, erklärte Betreuer Frank Black.

Die Partie gegen ersatzgeschwächte Gäste aus Wissingen war nach nicht einmal 90 Minuten schon wieder beendet. Der TuS ließ lediglich drei Satzverluste zu.

Männer: Landesliga

Damit hat wohl keiner gerechnet: Das Sextett des TuS Sande hat Tabellenführer Hundsmühler TV in eigener Halle mit 9:2 in die Schranken gewiesen. „Wir haben einen formidablen Tag erwischt“, freute sich Teamkapitän Sebastian Fengler: „So haben wir für Spannung in der Liga gesorgt.“ Fengler weiß, wovon er redet, denn im Falle einer Niederlage wäre der TuS in die Mittelmäßigkeit abgerutscht. Nun jedoch gehören die Friesländer neben dem HTV und Oldendorf weiterhin zu den Top drei der Liga und dürfen ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.

Nach den Eingangsdoppeln ging der TuS gegen den HTV mit einer 2:1-Führung in die anschließenden Einzelrunden. Fengler lobte: „Oliver Lindner brachte seine mit Abstand beste Saisonleistung und konnte Spitzenspieler Marek Janssen in fünf Sätzen niederringen. Ein Break für uns.“ Fengler selbst mühte sich derweil gegen Andre Meyer, gewann diese Partie aber ebenfalls knapp mit 3:2.

In dieser Gangart ging es positiv für den TuS weiter, der plötzlich mit 8:1 führte. „Eine konzentrierte und auch spielerisch gelungene Vorstellung hat uns eine kaum für möglich gehaltenen Vorsprung gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Ligaprimus eingebracht“, freute sich Fengler.

Gegen den angeschlagenen Janssen spielte Fengler nicht clever, kämpfte sich aber in den finalen Durchgang. Am Ende war die Nummer eins des HTV schließlich der glücklichere Spieler und hatte die Nase vorn. Doch das kleine Strohfeuer des Gastes wurde im Handumdrehen vom überragenden Lindner gelöscht. Der Sander machte mit Meyer kurzen Prozess und sorgte so für den 9:2-Sieg, der – vor allem in dieser Deutlichkeit – absolut nicht zu erwarten war.

Als Tabellendritter (10:4) haben die Sander Männer bei noch zwei ausstehenden Partien in diesem Jahr die Chance, sich noch weiter nach oben zu arbeiten.

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