Sande - Die Frauen des Tischtennis-Oberligisten TuS Sande haben von allen höherklassig agierenden Teams aus Friesland die kürzeste Winterpause genossen und müssen nach der 5:8-Heimpleite vor knapp vier Wochen gegen Spitzenreiter Engelbostel-Schulenburg nun bereits am ersten Januar-Wochenende wieder an die Tische treten. So erwartet der aktuelle Tabellenfünfte (11:7 Punkte) an diesem Sonnabend um 15 Uhr den abstiegsbedrohten SV Bawinkel (4:14) in der Klaus-Bünting-Halle an der Berliner Straße.

Die Gäste aus dem Emsland hatten über den Umweg der Aufstiegsrelegation hinter dem TSV Heiligenrode den Oberliga-Aufstieg geschafft und bezwangen in der laufenden Saison bislang nur die Spvg. Oldendorf – gegen Ritterhude und ausgerechnet gegen den Zweitplatzierten SSV Neuhaus kam es jeweils zu einem 7:7. Vor eigener Kulisse verlor Bawinkel das Hinspiel gegen Meike Fengler & Co. aus Sande relativ deutlich mit 3:8.

Das TuS-Quartett geht zweifelsohne als Favorit in das erste Spiel des neuen Jahres und peilt wie in den vergangenen Spielzeiten am Ende der Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass die Sanderinnen eigentlich keine wirklichen Ambitionen auf den Regionalliga-Aufstieg hegen.

Großer Titelfavorit ist der MTV Engelbostel-Schulenburg (16:2). In der dichtgestaffelten oberen Tabellenhälfte folgen auf den weiteren Plätzen SSV Neuhaus (13:5) sowie RSV Braunschweig und TSV Heiligenrode (beide 12:6).