Sande - Zum zweiten Mal haben die in Sande beheimateten Ultrafriesen einen Marathon in Neustadtgödens veranstaltet. 22 Läufer waren der Einladung zum Adventsmarathon gefolgt. Sogar zwei Läufer aus den Niederlanden machten sich aus dem Nachbarland auf den Weg, um im hiesigen Friesland dabei zu sein. Gestartet wurde wieder auf dem Sportplatz der Spielvereinigung Gödens.
Dort ging es auf eine Wendepunktstrecke durch die Zeteler Marsch in Richtung Altgödens. Die Strecke musste siebenmal gelaufen werden. „Da es sich um eine Wendepunktstrecke handelte, sahen sich die Läufer öfter. So kam trotz des kleinem Starterfeldes nie das Gefühl auf, dass man nur alleine unterwegs ist“, berichtet Frank Dams: „Doch leider spielte das Wetter nicht so mit. Die Nacht zuvor hatte es geschneit, und die Strecke war dadurch etwas glatt. Durch das anschließende Tauwetter war es teilweise zudem sehr matschig, so dass alle Läufer nasse Füße bekamen. Aber es gibt Schlimmeres, lautete der Kommentar einiger Läufer.“
Am besten kam Heino Vajen von den Lauffreuden Osterholz mit der Strecke zurecht. Er lief nach 3:45:33 Std. als Erster ins Ziel, dicht gefolgt von dem Ultrafriesen Frank Olin (3:52:29 Std.). Als Dritter folgte Ultrafriese Roger Wittkopf (4:10:45 Std.), der erstmals seit 2009 wieder einen Marathon absolvierte und froh war, dass er so gut durchgekommen ist. Bei den Frauen gewann – für sie selbst überraschend – Heike Umlandt (4:56:38 Std.) und freute sich umso mehr darüber.
„Alle Läufer waren aber sehr zufrieden mit ihren Leistungen, gerade bei diesen Witterungsverhältnissen, und lobten auch den reichhaltigen Verpflegungsstand, der es einem schwer machte, weiter zu laufen“, erläutert Dams. Im kommenden Jahr solle wieder in Neustadtgödens ein Marathon organisiert werden. Aber zuerst veranstalten die Ultrafriesen die Ostfriesische Osterlaufserie. Ab 1. Januar 2018 ist außerdem die Anmeldung für den Sechs-Stundenlauf am Sander See freigeschaltet, der auf den 2. Juni terminiert ist.
