Friesland - Am Wochenende sind zwei höherklassig spielende Tischtennis-Teams aus Friesland in ihren jeweiligen Ligen aktiv. Die Oberliga-Frauen des TuS Sande freuen sich auf das langersehnte Comeback ihrer Topakteurin Meike Gattermeyer im Heimspiel gegen den SV Wissingen. Landesligist MTV Jever II empfängt seinerseits zum Rückrundenstart im neuen Jahr den Tabellenführer Schwaz-Weiß Oldenburg II.

Frauen, Oberliga: Nachdem Sandes Nummer eins am ersten Spieltag der Rückrunde (2:8 gegen Hannover 96 II) noch geschont wurde, will Meike Gattermeyer nun an diesem Sonntag (14 Uhr, Berliner Straße) in der Partie gegen Wissingen wieder auflaufen. „Ich werde spielen, irgendwie“, betonte die Linkshänderin, die bis zum Zeitpunkt ihres Mittelfußbruches mit einer Einzelbilanz von 17 Siegen bei nur zwei Niederlagen maßgeblich am überragenden Saisonstart der Sanderinnen beteiligt war.

Doch seit der Verletzung Anfang November vergangenen Jahres konnte der Tabellenvierte (11:9 Punkte) keine Partie mehr gewinnen oder zumindest ein Unentschieden erreichen. Der SV Wissingen (Sechster, 10:10) hatte im Hinspiel gegen den TuS – mit Gattermeyer – wenig Chancen und unterlag relativ deutlich mit 3:8.

Männer, Landesliga: Schwerer könnte die Rückrunde für die Friesen wohl nicht beginnen: So gastiert am Sonntag ab 13 Uhr kein Geringerer als der Tabellenführer SW Oldenburg II (17:3) in der Sporthalle am Mariengymnasium. Das Hinspiel hatte der MTV Jever II klar mit 4:9 verloren.

Die Vorzeichen stehen für den abstiegsbedrohten Tabellenneunten (4:14) auch beim Wiedersehen eher schlecht, um für eine Überraschung zu sorgen, wenngleich das Heimpublikum im Rücken naturgemäß einen Vorteil darstellt. Dennoch haben die Marienstädter noch alle Chancen auf den Klassenerhalt, zumal der Abstand zum Relegationsplatz acht (Oldenburger TB/5:15) und sogar Rang sieben (Concordia Belm-Powe/6:14) nicht all zu groß anmutet.