Sande - Die Tischtennisspieler des TuS Sande haben ersatzgeschwächt einen wichtigen Heimsieg gegen den TuS Venne errungen. Mit 9:7 gewannen die Friesländer, die im für die gesamte Hinrunde fehlenden Axel Schulz sowie Wynand Olierook (beide verletzt) gleich auf zwei Akteure verzichten mussten. Bei den Osnabrückern fehlte der spielstarke Manfred Titgemeyer. Am Ende hielt das Sander Schlussdoppel Frank Black/Nelson Jahnel das Punktedouble durch ein deutliches 3:0 gegen Klaus Hellmann/Oliver Tüpker fest – gleichbedeutend mit dem Sprung auf Tabellenplatz fünf (4:2 Zähler).

Zu Beginn fegte das Sander Spitzendoppel Black/Jahnel ihre Gegner Björn Büttner/ Reinhold Erhard mit 11:5, 11:5 und 11:3 förmlich vom Tisch. Die neu formierte Paarung Michael Heyen/ Jörn Bruns (2. Herren, Bezirksliga) hielt gegen Hellmann/Tüpker gut mit, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben. Richtig spannend machten es dann Henning Hartmann/Eddie Dreyer (2. Herren) gegen Daniel Decker/Alexander Dermer. Die Friesländer behielten schlussendlich in der Verlängerung des fünften Satzes mit 13:11 die Oberhand.

Die erste anschließende Einzelrunde verlief aus Sander-Sicht äußerst suboptimal – gerade einmal zwei von sechs Partien konnten siegreich bestritten werden. Hier waren es Hartmann gegen Decker und Ersatzmann Dreyer gegen Erhard, die in jeweils fünf Sätzen gewinnen konnten. Besonders glücklich fiel dabei der Sieg des an Position drei aufschlagenden Hartmann aus, der mit 17:15 im Finalsatz siegte. „Eine kuriose Begegnung, zumal Henning ganze acht Matchbälle abwehren musste, seinen ersten dafür aber verwandelte. Eine tolle Leistung“, erläutert TuS-Teamsprecher Frank Black.

Ganz nah dran an einem Erfolg war indes Sandes Nummer eins, Heyen. Der Allrounder verlor denkbar knapp mit 10:12 den Entscheidungssatz gegen Tüpker. Mit einem 4:5-Rückstand ging es in die zweite Halbzeit, in der sich die Sander nach zwei verlorenen Partien einem bedrohlichen 4:7 gegenübersahen. „Das sah ziemlich düster aus für uns“, so Black. Doch dann drehten die Sander auf – die Wende wurde durch Hartmanns souveränen 3:0-Erfolg gegen Büttner eingeläutet. In der Folge siegten sowohl Black (3:2 gegen Decker) als auch Eddi Dreyer (3:0 gegen Dermer) und Jörn Bruns (3:0 gegen Erhard). Beim Stand von 8:7 für den TuS krönte das Abschlussdoppel die Aufholjagd. Black: „Wir haben wie entfesselt aufgespielt.“