Sande - Am Wochenende haben im Tischtennis die Oberliga-Frauen und Landesliga-Männer des TuS Sande zeitgleich in der Klaus-Bünting-Halle ihren Rückrundenauftakt bestritten. Beide Teams erfüllten dabei ihre jeweiligen Pflichtaufgaben.

Oberliga, Frauen: Das Quartett um Meike Fengler bleibt in eigener Halle in dieser Saison ungeschlagen. Durch einen relativ ungefährdeten 8:3-Erfolg gegen Spvg. Oldendorf II kletterte der TuS auf den zweiten Platz (18:4 Punkte) hinter Hannover 96 II (21:3) und kompensierte dabei sogar den Ausfall von Sinja Kampen. Sandes Nummer vier war beruflich verhindert und wurde von Stefanie Gichtbrock aus dem Landesligateam vertreten. Auch der Gast aus Oldendorf trat mit Ersatz an, da sich die nominelle Topakteurin Maren Henke in einer Schwangerschaftspause befindet.

In den Eingangsdoppeln teilten sich beide Teams zunächst die Punkte. Das obere Paarkreuz mit Fengler und Anke Black als neue Nummer zwei hielt sich an diesem Tag dann komplett schadlos. Alle vier Einzel gegen Nora Lamprecht und Jana Knappmeier gingen an den TuS. „Ankes Debüt im oberen Paarkreuz ist voll und ganz gelungen“, freute sich Fengler. Lediglich Susanne Meyer (2:3) und Gichtbrock (0:3) blieb gegen Maike Bill die Rolle der Gratulanten. Mehr Gegenzähler ließen die Sanderinnen unterm Strich aber nicht zu.

Landesliga, Männer: Gegen den Tabellenletzten aus Osnabrück gab der Primus aus Sande (19:1 Punkte) nur zu Beginn ein Doppel ab und fuhr am Ende einen deutlichen 9:1-Heimsieg ein. „In den Eingangsdoppeln allerdings hatten wir unsere liebe Mühe“, erklärte TuS-Sprecher Sebastian Fengler.

Während Nelson Jahnel/Frank Black gewohnt souverän das gegnerische Spitzendoppel mit Tomasz Filas/Sascha Ahlemeyer bezwangen (3:0), hatte das Sander Top-Duo Alexander Janssen/Henning Hartmann große Schwierigkeiten gegen den Außenseiter. Die Sander konnten die Fehler nicht abstellen und verloren unerwartet mit 1:3 gegen Markus Frankenberg/Stefan Härtel. Auch Fengler und Hendrik Biele waren spielerisch nicht ganz auf der Höhe, sie gewannen aber dennoch mit 3:1 gegen Matthias Cramme/Treubel.

„Es war ein lockerer Aufgalopp in die Rückrunde“, bilanzierte Fengler: „Jedoch werden in der kommenden Woche die Früchte gegen den Tabellenvierten aus Oesede wesentlich höher hängen.“