SANDERSFELD - SANDERSFELD - Trotz einer goldenen Hochzeit im Dorf und der Feier eines 40-jährigen Geburtstags war die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Sandersfeld besser besucht als in den vergangenen Jahren. Das mag daran gelegen haben, dass die Vereinsmitglieder wissen wollten, wie es mit dem Schützenleben beim früheren Gasthof Sandersfeld weitergeht, wenn sich dort erst der geplante Swinger-Club eingerichtet hat.
Vorsitzender Klaus Poppe informierte die Mitglieder über die klare Aussage von Bürgermeister Axel Jahnz, wonach es einen Swinger-Club nicht geben werde, wenn dadurch der Schützenverein in seinen Aktivitäten eingeengt werde. Nach dem jetzigen Stand der Dinge geht der Vereinsvorstand von der weiteren Nutzung der hinteren Räumlichkeiten samt Schießständen und sanitären Anlagen, auch für andere Dorfveranstaltungen, aus. „Darauf bestehen wir“, so Poppe.
Falls mit den notwendigen Umbauarbeiten des Gasthofs der Saal zum Schützenfest nicht zur Verfügung stehen sollte, müsse das Schützenfest in einem Festzelt hinter dem Gaststättenkomplex gefeiert werden. Während dieser Zeit würde der Swinger-Club geschlossen bleiben. Ansonsten gäbe es in dem erotischen Betrieb nur am Wochenende Aktivitäten. Auch werde baulich für eine Abgrenzung zwischen Schützen und Clubbesuchern gesorgt.
Auf der Jahreshauptversammlung wurden, soweit anwesend, als Vereinsmeister 2004 ausgezeichnet: Dirk Barkemeyer (Kinder), Inga Schröder (Schüler), Renke Poppe (Jugend), Rita Gramberg und Ingrid Diers (Damen, Sommer), Ingrid Diers (Damen, Winter), Ingo Haverkamp und Thomas Rüscher (Herren, Sommer) sowie Siegfried Diers (Herren, Winter). In den Wahlen wurden Oberschießmeister Siegfried Diers und Jugendwart Thomas Rüscher in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Kassenprüfer ist Enno Sanders.
Als neue Ehrenmitglieder gehören jetzt Lore Knabe, Marga Gramberg, Wilma Haschen, Edith Haverkamp, Ursel Stolle und Rolf Blankemeyer dem 185 Mitglieder starken Schützenverein an. Für ihre 50-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Gerold Diers und Alfred Menkens durch Klaus Poppe ausgezeichnet.
Geehrt wurden weiter für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Hans Hagestedt, Jürgen Schröder, Gerold Sparke sowie in Abwesenheit Etta Osterloh, Gerold Schröder und Holger Blankemeyer.
