SANDKRUG - Die E-Junioren von SW Oldenburg fuhren für ein Fußballturnier nach Frankreich. Dort gab es viel zu erleben und vor allem kennenzulernen.

von christian schwarz

SANDKRUG - Zwei Lieder kennen die zwölf jungen Fußballer von SW Oldenburg ganz genau. Das eine ist ihr eigens kreierter Vereins-Song, das andere die deutsche Nationalhymne. „S! W! O! wird niemals untergehen“ und „Einigkeit und Recht und Freiheit“ haben die E-Junioren auf ihrer Tour nach Frankreich begleitet. Dort, in Milly La Foret, kämpften sie mit internationalen Gegnern um den Sieg.

Gemeinsam mit den Betreuern Wiebke Vörding, Jochen Pokies und Dr. Manfred Adelmann machten sie sich am vergangenen Freitagmorgen auf den Weg: Thomas Adelmann, Simon Hopster, Simon Vörding, Lasse Temmen, Jan Pokies, Frederik Schöne, Jendrik Hülstede, Kai Menneking, Anh Troung, Jannes von Minden, Christian Hübner und Sören Spille. Auf der langen Busfahrt ging es alles andere als langweilig zu. Vor allem der Busfahrer tat sich mit seinen Quizfragen als Alleinunterhalter hervor. „Welche fünf deutschen Wörter enden auf -nf?“ Den Jungs fielen nur Hanf, Senf, Fünf und Genf ein. Das fünfte Wort ist bis heute nicht gefunden worden.

In Milly La Foret angekommen, erwartete die zwölf Schwarz-Weißen einige Überraschungen. So viele fremde Sprachen und verschiedene Hautfarben: Die 24 Teilnehmer des Turniers kamen aus Frankreich, England, Litauen, Tschechien, Holland und Deutschland. Damit hatten die Jungs aber keine Probleme, ohne große Berührungsängste traten sie mit den Spielern anderer Nationen in Kontakt.

Die zweite Überraschung waren die ungewohnten Spielbedingungen. Das Feld war anders aufgeteilt: Die beiden äußeren Drittel bildeten riesige Strafräume, in denen die Torhüter den Ball selbstverständlich aufnehmen konnten. Die Tore waren größer als zu Hause und Rückpässe zum Keeper waren nicht verboten. Das bereitete den Jungs schon mehr Schwierigkeiten. Dennoch schlugen sie sich wacker und belegten in der Endabrechnung Platz 14 von 24. Kapitän Thomas Adelmann nahm den Pokal entgegen. Keine schlechte Bilanz, wenn man bedenkt, dass die französischen Teams zum Teil keine Vereins-, sondern Auswahlmannschaften waren.

Das wichtigste an dem Sportereignis war aber das Miteinander der Kinder verschiedener Nationalitäten. So wurde vor dem Einmarsch der Vereine neben den jeweiligen Nationalhymnen die Europahymne gespielt. Gegenseitig feuerten sich die Spieler an, so dass den Schwarz-Weißen „Black-White“-Rufe entgegen schallten. Christian Hübner, Jannes von Minden und Jan Pokies traten sogar noch in einer europäischen Auswahlmannschaft an.

Völlig erschöpft von Reise, Hitze und Fußballspiel, ging’s zum Schluss noch ins kühle Schwimmbecken. Aber auch hier gab es eigentümliche Regeln: Mit Boxer-Shorts durfte keiner ins Wasser. Schließlich endete ein spannender Ausflug mit sportlichem Wettkampf, ungewohnten Sitten und neuen Bekanntschaften mit der Heimfahrt am Sonntagabend. Und dem SWO-Lied auf den Lippen.

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Maximilian möchte für Brasiliens Nationalelf kicken

fußballE-Junioren des SV Achternmeer stellen sich vor – Erfolgreiche Mannschaft

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ACHTERNMEER/HEF - Die Fußballwelt wartet gespannt auf den Beginn der Weltmeisterschaft und fachsimpelt, wer am Ende gewinnen wird. „Deutschland wird es“, weiß Dennis Müller. Der Zehnjährige spielt bei den E-Junioren vom SV Achternmeer. „Nein, Brasilien steht am Ende ganz oben“, stellt Teamkollege Maximilian Junker klar.

Beide kicken in der E1 des SVA gemeinsam mit sieben anderen Kameraden. Fußballspielen ist seit vier Jahren ihre Leidenschaft. „Ursprünglich waren wir elf Spieler, aber zwei Talente haben sich für den Faustballsport entschieden“, sagt Trainer Mathias Dörgeloh. Einmal pro Woche bittet dieser zum Training auf die Sportanlage in Achternmeer. Obwohl nicht, wie in anderen Vereinen, mehrmals in der Woche trainiert wird, ist die Mannschaft sehr erfolgreich. Das bewies sie jüngst auf dem eigenen Pfingstturnier, bei dem sie einen beachtlichen dritten Rang belegte. Auch in der laufenden Punktspielrunde stehen die SVA-Jungs ihren Mann. Von den sechs Spielen in der Staffel III gewann SVA drei und spielte einmal Remis. „Wir haben gute Chancen, am Ende unter den ersten drei zu sein“, gibt sich der Coach optimistisch.

Auch die Offiziellen vom Niedersächsischen Fußballverband NFV beobachten die gute Trainerarbeit und die daraus resultierenden Erfolge. So spielt Marc Dörgeloh auch in der Kreisauswahl, um dort sein Talent zu verbessern und es anschließend in der Mannschaft weiter zu geben.

Hinsichtlich der sportlichen Zukunft haben sich die Fußballjunioren auch schon ihre Gedanken gemacht. Später möchten die meisten der U11 aus Achternmeer im Profifußball aktiv sein. Während Lukas Schulze „eine Karriere bei Juventus Turin“ anpeilt, ist sich Maximilian sicher, „dass ich in der brasilianischen Nationalmannschaft spielen werde.“ Dazu meint seine Mutter: „Das hat sich mein Sohn in den Kopf gesetzt.“ Ob Maximilian sein Ziel weiter verfolgen wird, wenn Brasilien bei der WM in Deutschland am Ende nicht ganz oben steht, lässt der Zehnjährige allerdings offen.

Das Team: Pascal Töllner – Thorben Kruse, Maximilian Junker, Marc Dörgeloh, Sören Hibbeler, Dennis Müller, Lukas Schulze, Sebastian Hajen, Christopher Riek.

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