Sandkrug - Bei der Premiere der verpflichtenden Futsal-Kreismeisterschaft hat Gastgeber TSG Hatten-Sandkrug einen guten Eindruck hinterlassen – auch wenn an einigen Stellen noch Verbesserungspotenzial besteht. Zeit dafür gibt es genug, denn der ausrichtende Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst hat das Turnier für drei Jahre an die Sandkruger vergeben.
„Die Reaktionen waren durchaus positiv. Wir haben hier die Möglichkeiten, solch eine Veranstaltung auszurichten und wollen Futsal auf die Beine helfen“, sagte Stephan Klockgether, der die zweitägige Veranstaltung mit Fußball-Abteilungsleiter Joachim Specht organisiert hatte. „Es war das erste Mal, dass dabei Futsal gespielt wurde und das erste Mal, dass alle Partien an einem Wochenende stattgefunden haben“, erklärte Klockgether. An den beiden Spieltagen waren insgesamt etwa 50 Helferinnen und Helfer aus der Männer-, Frauen- und Ü-40-Mannschaft der Sandkruger in den beiden Hallen an der Schultredde im Einsatz und sorgten für einen (fast) reibungslosen Ablauf.
Am Samstag und Sonntag kam es lediglich zu zeitlichen Verzögerungen. „Wir mussten erst einmal mit der Zeit beim Futsal zurechtkommen. Die Spiele haben länger gedauert als erwartet, weshalb sich alles etwas hingezogen hat“, sagt Klockgether. Bei zwölf Minuten Spielzeit habe man mit 14 Minuten zwischen den Ansetzungen zu wenig Puffer eingeplant. „Wir haben jetzt wichtige Erfahrungswerte gemacht und werden daran arbeiten“, meinte Thomas Luthardt, Vorsitzender des Spielausschusses Oldenburg-Land/Delmenhorst.
Erfreulicherweise seien die Mannschaften mit der Umstellung auf Futsal gut zurechtgekommen. „Auch wenn die Reaktionen gemischt waren, werden die negativen Stimmen weniger“, sagte Luthardt, der großen Respekt davor habe, wie Veranstalter und Teams sich auf dem Neuland Futsal präsentierten.
Das honorierten auch die zahlreichen Zuschauer. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag strömten bei schönem Wetter mehr als 400 Zuschauer in die Hallen und erfreuten sich an rassigen Futsalduellen und gut bestückter Cafeteria. Im nächsten Jahr will Abteilungsleiter Specht noch mehr bieten. „Unser Ziel ist es, alle Spiele live im Internet und vor der Halle auf einer Leinwand zu übertragen“, verspricht der Abteilungsleiter beim nächsten Mal in eine Schippe draufzulegen. Ein großer Dank ging an die Sponsoren, „ohne die das alles nicht möglich wäre“.
