Sandkrug - „Die Läufer müssen damit rechnen, dass ihre Laufschuhe ordentlich dreckig werden“, sagt Jürgen Lakeberg von der Leichtabteilung der TSG Hatten-Sandkrug, die die 23. Sandkruger Schleife an diesem Sonntag, 7. Januar, ausrichtet.
Der immer wieder aufkommende Regen habe den Boden ziemlich aufgeweicht. „Teilweise ist der Zustand der Strecke leider sehr schlecht“, meint Lakeberg. Im Organisationsteam habe man darüber diskutiert, ob man statt dem 13-Kilometer-Landschaftslauf lieber auf die 12-Kilometer-Alternativstrecke, die ausschließlich über befestigte Straßen führt, ausweichen soll. „Letztendlich haben wir uns aber entschieden, auf der eigentlichen Laufstrecke zu bleiben.“
Sicherheit geht vor
Nur falls die Sicherheit der Läufer gefährdet sein sollte, würde man doch noch ausweichen. „Sollte es zum Beispiel Frost und Eis oder Windbruch geben, wird das Rennen kurzfristig auf die Alternativstrecke verlegt. Derzeit gehen wir aber nicht davon aus“, sagt Lakeberg am Donnerstag.
Bei der 13-Kilometer-Schleife sei der Streckenabschnitt zwischen Kilometer zwei und fünf am schlimmsten. „Das ist eine Waldpassage, da kann es rutschig werden. Der Rest der Strecke sollte aber kein Problem darstellen.“ Auch bei der 5-Kilometer-Strecke sei der Untergrund über zwei Kilometer nicht optimal. „Die Läufer wissen aber, dass es geregnet hat, und können sich ja darauf einstellen.“ Schäden von Sturmtief „Burglind“ halten sich laut Lakeberg in Grenzen: „Die Strecke wird natürlich vor dem Lauf noch abgegangen und Äste oder Zweige beiseite geräumt, so dass der Weg frei ist für die Läufer.“
Wenige Startplätze frei
Insgesamt gehen knapp 1500 Läufer an den Start. Einige wenige Plätze seien noch frei, und Nachmeldungen werden noch entgegengenommen (siehe Infokasten). „Es sind auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Läufer dabei, die in den vergangenen Jahren auf die vorderen Ränge liefen“, sagt Lakeberg. Das Alter der bisher gemeldeten Teilnehmer liegt zwischen vier und 84 Jahren.
„Beim Hauptlauf über 13 Kilometer haben sich über 1000 Athleten angemeldet. Über die 5-Kilometer-Strecke sind es gut 400.“ Auch zahlreiche Kinder gehen an den Start. „Sie sind bei der maximalen Teilnehmerzahl von 1500 Läufern außen vor. Das heißt, es können sich noch Kinder nachmelden – bis eine Stunde vor dem Start.“
Lakeberg freut sich auf interessante Rennen am Sonntag. „Ich erwarte aber nicht, dass die Streckenrekorde purzeln – das gibt der Untergrund leider nicht her“, sagt er.
Diakonie unterstützt
Damit die Veranstaltung wieder reibungslos abläuft, sind von der TSG Hatten-Sandkrug zahlreiche Helfer im Einsatz. Dazu zählen auch vier Menschen mit Behinderung von der Diakonie Himmelsthür. Drei von ihnen waren dank einer Kooperation mit dem Projekt „Miteinanders“ der TSG bereits im vergangenen Jahr an der Strecke im Einsatz. „Es hat ihnen so viel Spaß gemacht, dass sie auch 2018 auf jeden Fall wieder mitmachen wollten“, sagt Stephanie Blohme von der TSG. Besonders stolz seien die drei Helfer damals auf das leuchtende Helfer-Leibchen gewesen. „Sie haben sich riesig gefreut, dass sie ein Teil der Veranstaltung sein durften“, berichtet Blohme. Alle drei sind auch in diesem Jahr wieder dabei und haben noch einen Freund der Diakonie mit ihrer Begeisterung angesteckt. „Sie sind alle schon ganz aufgeregt und freuen sich auf den Sonntag“, sagt Blohme. Sie stehen den aktiven Sportlern somit in Nichts nach.
