Sandkrug - Eintausendunddreiundzwanzig – das ist die unglaubliche Zahl all derer, die am Dienstag auf das Außengelände der TSG Hatten-Sandkrug an der Schultredde gekommen waren, um gemeinsam am sogenannten Sportivationstag zu spielen, miteinander Sport zu treiben und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anzuspornen. Sie hatten Glück: Bei über 20 Grad und purem Sonnenschein macht eine solche Veranstaltung gleich doppelt so viel Spaß.
Bürgermeister und Landrat zu Gast
Zur Eröffnung am Morgen gab es prominenten Besuch: Landrat Carsten Harings und Bürgermeister Christian Pundt begrüßten alle Teilnehmer, Peter Ache vom Kreissportbund und Herbert Michels vom Behindertensportbund freuten sich über den großen Zulauf.
Zum ersten Mal wurde dieses besondere Sportfest im Jahr 2009 durchgeführt – organisiert vom Behindertensportverband Niedersachsen und dem Kreissportbund Oldenburg-Land. Seit 2016 ist die Sportanlage an der Schultredde der Austragungsort. Regionale Förderer des Sportivationstages sind die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), die Gemeinde Hatten und die Firma Turm-Sahne.
Viele Deutsche Sportabzeichen
Neben dem Erwerb des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderungen gibt es vielfältige Bewegungs- und Spielstationen.
808 junge Sportler von insgesamt elf Schulen hatten sich in diesem Jahr für die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen angemeldet, die übrigen Kinder suchten versteckte Footballs aus einem Bällebad, machten Sackhüpfen in einem Slalom oder vergnügten sich auf der riesigen Hüpfburg. Sie kamen unter anderem aus Delmenhorst, Jever, Esens, Friesoythe oder Wilhelmshaven.
Auch Bundeswehr unterstützt
Das Organisatorenteam bestehend aus Stephanie Blohme, Dieter Holsten und Ingolf Bahr hatte intensive Vorarbeit geleistet. Und sie hatten tatkräftige Unterstützung: 257 Betreuer sorgten für einen reibungslosen Ablauf, acht Bundeswehrsoldaten der 1. Panzerdivision Oldenburg unterstützten beim Aufbau und auch die Carl-von-Ossietzky-Universität schickte 31 Helfer.
